BNP Paribas REIM Germany hat für den "Real Value Fund" zwei Objekte im Zentrum von Dresden gekauft.
Beide Immobilien befinden sich nahe des historischen Stadtkerns. Eines der beiden Objekte ist ein sechsgeschossiges Gebäude das im Jahr 2008 erbaut wurde. Von der Gesamtmietfläche von rund 10.600 Quadratmetern entfallen gut 8.800 Quadratmeter auf Büroflächen, die nach Unternehmensangaben "an einen bonitätsstarken Hauptmieter" vermietet sind, der damit rund drei Viertel der Jahresmiete trägt. Die übrigen Einzelhandelsflächen seien an neun gewerbliche Mieter vermietet. Den Mietern stehen insgesamt 227 Parkplätze in der hauseigenen Tiefgarage zur Verfügung. Das Objekt ist vollständig vermietet, die durchschnittliche Restlaufzeit aller Mietverträge beträgt vier Jahre (WALT).
Die zweite Immobilie, ein V-förmiges Objekt, wurde im Jahr 1996 erbaut. Die Gesamtfläche beträgt rund 9.200 Quadratmeter, die als Büro- und Praxisflächen genutzt werden. Mit sechs gewerblichen Mietern beträgt der Vermietungsstand auch hier 100 Prozent. In der hauseigenen Tiefgarage stehen insgesamt 50 Parkplätze zur Verfügung. Der Hauptmieter des Objekts, ein Unternehmen der öffentlichen Hand, trägt zu rund 60 Prozent der Mieteinnahmen bei. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge beträgt 6,2 Jahre (WALT).
„Dresden und sein Umfeld gehören zu einer der wirtschaftsstärksten Regionen in Deutschland. So bietet die Stadt schon heute attraktive Renditen bei Immobilien-Investments. Zusätzlich sehen wir aufgrund anhaltender Nachholeffekte die Chance auf einen weiteren deutlichen Wertzuwachs für beide Objekte. Durch ihren stabilen Cashflow mit einem Mietpreis unter Marktniveau werden die Immobilien das Fondsportfolio deutlich stärken“, begründet Isabella Chacón Troidl , Chief Investment Officer von BNP Paribas REIM Germany, den Ankauf.
Der Real Value Fund wurde 2015 von BNP Paribas REIM Germany und Edmond de Rothschild REIM (ehemals Cording Real Estate Group) aufgelegt und investiert in Gewerbeimmobilien in Deutschland. Nach Abschluss der aktuellen Transaktion hält der Fonds insgesamt sieben Objekte und verwaltet die Einlagen von derzeit sieben institutionellen Investoren: zwei Versicherungen, zwei Pensionskassen, ein Versorgungswerk sowie zwei Banken.
Rechtsberater des Käufers war Hogan Lovells, als technischer Berater fungierte CBRE. Über den Verkaufspreis haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.