Das europäische Portfolio mit Studentenwohnungen von Blackstone umfasst auch Objekte in Deutschland. Der Käufer zahlt 540 Millionen Euro für das Paket.
Der US-amerikanische Private Equity-Investor Blackstone hat sein internationales Studentenwohnheim-Portfolio „Union State“ an Liberty Living verkauft. Der Kaufpreis liegt bei 540 Millionen Euro. Das veräußerte Portfolio umfasst 13 Studentenwohnheime mit 6.484 Apartments in Deutschland, Großbritannien und Spanien.
Liberty Living ist einer der größten Betreiber von Studentenwohnheimen in Großbritannien. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet und 2015 von dem kanadischen Canada Pension Plan Investment Board (CPPIB) übernommen. Nach der Übernahme des „Union State-Portfolios“ wird Liberty Living rund 25.000 Apartments in 61 Wohnheimen in 23 Städten betreiben. Mit dem Kauf stößt der britische Immobilienbetreiber auf den kontinentaleuropäischen Markt vor und setzt seine Expansion fort.
Blackstone wurde bei dem Deal von Eversheds Sutherland beraten.