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Patrick Lari und Adrian Türklitz von Habitalix im Gespräch mit Rolf Buch, Vorstandsvorsitzender der Vonovia SE, und Alexander Ubach-Utermöhl, Geschäftsführer des Accelerators (von links) (Foto: Blackprint Booster GmbH)

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2. March 2017 | Teilen auf:

Blackprint Booster: erste Förderrunde für PropTechs gestartet

Die erste sechsmonatige Runde im zweijährigen Accelerator-Programm ist gestartet. Mit dabei sind die Start-ups Bespaced, Habitalix, Moderan und Roomhero.

Mit einem Kick-off ist im Frankfurter TechQuartier der Blackprint Proptech Booster in die erste Programmrunde gestartet. Rund sechs Monate lang werden die Gründer während gemeinsamer Pilotprojekte intensiv von den strategischen Programmpartnern begleitet – mit dem Ziel, die innovativen, digitalen und skalierbaren Geschäftsmodelle der jungen Unternehmen zusammen weiterzuentwickeln und zu optimieren.

Der Blackprint Booster ist auf insgesamt zwei Jahre ausgelegt. Für die erste der drei Programmrunden wurden im Vorfeld vier Gründerteams ausgewählt. Ob durch Online-Vermittlung von Kurzzeit-Locations, moderne Hausverwaltung via Cloud-Lösung, digitaler Einrichtungsberatung oder einer webbasierten Software zur Verwaltung von Gewerbeimmobilien, eins haben sie alle gemeinsam: Die PropTech-Startups Bespaced, Habitalix und Roomhero aus Deutschland und Moderan aus Estland wollen den Immobiliensektor aufmischen und effizienter gestalten.

Umfassende Mentorings und Coachings
Der Booster ist eine unabhängige Plattform, die Gründer und Etablierte aus der Immobilienbranche zusammenbringt. Der strukturierte Prozess zielt einerseits auf den Wissens- und Erfahrungstransfer ab – neben 50.000 Euro Beteiligungskapital erhalten die Startups umfassende Mentorings und Coachings. Andererseits leistet der Booster durch den gesteuerten Austausch zwischen Proptechs und Branchengrößen auch einen Beitrag zur digitalen Transformation der gesamten Branche.

Neben der Aareon AG, Commerz Real AG und der Goldbeck Gruppe fördern auch die NAI Apollo Group, Obotritia Capital KGaA und Vonovia SE den Booster finanziell. Die Wirtschaftskanzlei CMS Hasche Sigle stellt zudem ihre Beratungsexpertise zur Verfügung. „Unsere Partner sind bereit, im Rahmen der Projekte die Dienste der Startups zu testen und ihnen Impulse für Weiterentwicklungen zu geben. Die Teams erhalten so Einblicke in die Industrie, Anregungen, das eigene Geschäftsmodell zu hinterfragen und im besten Fall eine starke Referenz. Unsere Aufgabe als Booster ist es dabei, die Zusammenarbeit für beide Parteien in einem möglichst vertrauensvollen Umfeld zu organisieren“, erklärt Alexander Ubach-Utermöhl, einer der Initiatoren und Geschäftsführer des Accelerators.

Nach den Kick-off-Gesprächen entscheidet sich im nächsten Schritt, welches Startup mit welchem Unternehmen in den kommenden Monaten enger zusammenarbeiten wird. „Die meisten Unternehmen in der Immobilienbranche konzentrieren sich noch zu sehr auf ihr daily business anstatt sich mehr zu vernetzen“, stellt Dirk Schuster, Vorstandsmitglied der Commerz Real AG, fest. „Die vier PropTechs bieten dagegen spannende Anknüpfungspunkte, um unser eigenes Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Als Kapitalgeber ist für uns dabei logischerweise entscheidend, wo und wie wir am besten Know-how transferieren können.“

Initiiert wurde der Booster von der auf Proptechs spezialisierten Beteiligungsgesellschaft Blackprintpartners aus Frankfurt und Marc Stilke, dem ehemaligen CEO von Immobilien Scout. Aktuell sind über einen Zeitraum von zwei Jahren insgesamt drei je sechsmonatige Runden im Accelerator-Programm geplant. Dafür stellen strategische Partner ein Budget von bis zu 2,5 Millionen Euro bereit.

Blackprintpartners sind Partner der Kategorie "PropTech des Jahres", die in diesem Jahr erstmals beim immobilienmanagerAward vergeben wird. Die Preisverleihung können Sie am 2. März ab 18 Uhr hier live mitverfolgen.

zuletzt editiert am 31.05.2021