Die Berlinovo Immobilien Gesellschaft hat im strukturierten Bieterverfahren ein Paket mit neun Kinos und einem Hotel an PW Real Estate Fund III LP verkauft. Immobilien für 1,6 Milliarden Euro seit 2012 verkauft.
Berlinovo hat im strukturierten Bieterverfahren ein Paket von zehn Immobilien (neun Kinos und ein Hotel) verkauft. Käufer sind Tochtergesellschaften von PW Real Estate Fund III LP, einem Investmentvehikel für Investitionen in Immobilien und immobiliennahe Investitionen in Europa.
Die zehn Objekte in fünf Bundesländern haben eine Mietfläche von rund 91.000 Quadratmetern und eine Jahresmiete von rund 15 Millionen Euro. Die Objekte befinden sich in Hamburg, Düsseldorf, Karlsruhe, Duisburg, Neuss, Kaiserslautern, Villingen-Schwenningen, Wilhelmshaven und Wolfsburg.
Bis zum Vollzug der Transaktion befinden sich die Objekte noch im Eigentum von sechs Fondsgesellschaften, die von der Berlinovo gemanagt werden. Als Transaktionsberater war auf Verkäuferseite JLL.
Roland J. Stauber, Sprecher der Geschäftsführung der Berlinovo: „Mit dem erfolgreichen Abschluss des Projekts Pollux konnten wir einen weiteren Schritt bei der konsequenten Umsetzung unserer Berlin-Strategie gehen, mit der das Portfolio umstrukturiert wird. Mit dem nach Ablösung noch offener Darlehen verbleibenden Verkaufserlös erweitern wir unseren Spielraum für weitere Projektentwicklungen in Berlin.“
Seit 2012 hat die Berlinovo damit in mehreren Paket- und Einzeltransaktionen Immobilien für rund 1,6 Milliarden Euro veräußert. Darunter waren neben dem jetzt verkauften Kinopaket, das Phönix-Paket von Wohnobjekten außerhalb Berlins, das Pegasus-Paket von 28 Pflegeobjekten sowie die Auslandsobjekte des Portfolios (vor allem in USA und UK), die in den letzten Jahren profitabel verkauft wurden. Der Investitionsschwerpunkt der Tochtergesellschaft BGG liegt derzeit in der Errichtung von 2.800 Wohnplätzen für studentisches Wohnen in Berlin, von denen das erste Projekt 2017 fertig gestellt wurde.