Spandauer-Ufer-Berlin-Fay-Merz
Modell des ehemaligen Postareals in Berlin-Spandau (Foto: Fay Projects)

Projekte 2016-11-17T00:00:00Z Berlin: Werkstattverfahren für "Spandauer-Ufer" entschieden

Der Siegerentwurf für das neue Stadtquartier „Spandauer-Ufer“ in Berlin steht fest. Die Planungen für das 14.000 Quadratmeter große ehemalige Postareal werden damit konkret.

Die Entwicklung des ehemaligen etwa 14.000 Quadratmeter großen Postareals in Spandau schreitet voran. Aus dem Werkstattverfahren gingen Astoc Architects and Planners als Sieger hervor. Auf dem zweiten Platz landete KSP Jürgen Engel Architekten.

Die beiden Projektentwickler Merz Objektbau (Aalen) und Fay Projects (Mannheim) hatten im April dieses Jahres das ehemalige Postgebäude in der Klosterstraße zwischen den Spandau Arcaden und der Havel erworben. Ziel der Bebauung ist die Wiederbelebung des Quartiers mit einem Nutzungsmix aus Handel, Büro und Praxen. Auch ein Wohnanteil, Gastronomie und gegebenenfalls ein Fitnessstudio sowie ein bis zwei Hotels sollten die Architekten einplanen.

Insgesamt sechs renommierte Architekturbüros wurden für die Entwicklung dieses neuen städtebaulichen Konzepts inklusive der Gestaltung entsprechender Nutzungsarten ins Rennen geschickt. Wichtigste Beurteilungskriterien waren die Qualität des Städtebaulichen Konzepts, die Integration der Uferpromenade über eine großzügige Platzgestaltung in das Freiraumkonzept, Qualität des Erschließungs- und Verkehrskonzepts, Umsetzung des Raumprogramms, Schallschutz, Brandschutz und auch die Wirtschaftlichkeit des Konzepts.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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