Tishman Speyer hat das „Pressehaus am Alexanderplatz“ in Berlin für einen eigenen Fonds erworben. Und es gibt bereits konkrete Pläne für die Zukunft der Immobilie.
Verkäufer der Immobilie mit 27.500 Quadratmetern Mietfläche ist der Medienkonzern Bertelsmann. Das Gebäude in der Karl-Liebknecht-Straße 29 im Berliner Stadtteil Mitte steht seit dem Jahr 2015 unter Denkmalschutz und verbindet den Alexanderplatz mit dem dahinter liegenden Scheunenviertel und der Spandauer Vorstadt.
Tishman Speyer plant nach eigenen Angaben, das Objekt nach Auszug des derzeitigen Mieters ab Mitte 2017 einem umfangreichen Refurbishment zu unterziehen, um dem angespannten Berliner Bürovermietungsmarkt attraktive neue Flächen anbieten zu können. Der "Tishman Speyer European Real Estate Ventures VII" wurde Anfang 2015 aufgelegt und ist in Immobilien in Frankfurt, Berlin, London und Paris investiert.
Für Tishman Speyer ist das „Pressehaus am Alexanderplatz“ bereits die zweite große Akquisition in Berlin seit dem vergangenen Jahr. Im August 2015 hatte das Unternehmen die Core Immobilie „Quartier 205“ zwischen Friedrichstraße und Gendarmenmarkt erworben. Der Käufer wurde bei der Transaktion durch die Kanzlei King & Spalding LLP beraten. Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) finanziert den Deal.
