Finanzierung 2017-06-08T00:00:00Z Berlin Hyp will 20 Prozent grüne Darlehen im Portfolio

Bis 2020 sollen Green Building Finanzierungen 20 Prozent am Darlehensportfolio der Berlin Hyp ausmachen. Gestern emittierte die Bank ihren zweiten Grünen Pfandbrief.

Die Berlin Hyp hat heute ihren zweiten Grünen Pfandbrief und damit ihren insgesamt dritten Green Bond im Benchmarkformat erfolgreich am Markt platziert. „Die erneute hohe Überzeichnung sowie der große Anteil nachhaltiger Investoren im Orderbuch zeigen uns deutlich, dass wir mit unserem Green Bond Programm den Nerv der Zeit treffen“, so Gero Bergmann, Kapitalmarktvorstand der Berlin Hyp.

Mit Green Bonds refinanziert die Bank Darlehen für energieeffiziente, nachhaltige Gebäude. Der Vorstand der Berlin Hyp hat beschlossen, die Finanzierung von Green Buildings als strategisches Unternehmensziel zu verankern. Bis 2020 sollen 20 Prozent des gesamten Darlehensportfolios Green-Building-Finanzierungen sein.

Der neue Grüne Pfandbrief mit einem Emissionsvolumen von 500 Millionen Euro und einer Laufzeit von etwas mehr als sechs Jahren trägt einen Zinskupon von 0,125 Prozent. Er folgt auf den im April 2015 begebenen, vielfach ausgezeichneten ersten Grünen Pfandbrief sowie auf eine grüne Senior Unsecured Anleihe, mit deren Emission im September 2016 die Bank zum ersten Emittenten mit Green Bonds in mehr als einer Assetklasse wurde.

Ein Konsortium aus Commerzbank, Crédit Agricole, J.P. Morgan, LBBW und Unicredit Bank öffnete die Orderbücher um 9:10 Uhr mit einer ersten Guidance von Mid-Swap -12 Basispunkten. Innerhalb von zweieinhalb Stunden konnten die Syndikatsbanken Orders über mehr als 900 Millionen Euro einsammeln und schlossen die Bücher um 12:00 Uhr. Der Re-offer Spread wurde bei Mid-Swaps -14 Basispunkten fixiert.

Der Großteil der Emission ging mit 53 Prozent an einheimische Anleger, gefolgt von Investoren von BeNeLux mit 18 Prozent sowie Großbritannien/Irland mit 13 Prozent. Zentralbanken/öffentliche Institutionen waren mit 43 Prozent die größte Investorengruppe. Mit Anteilen von 31 und 26 Prozent kam der Bond auch bei Asset Managern sowie Banken und Sparkassen gut an. Bemerkenswert ist darüber hinaus, dass 45 Prozent des Grünen Pfandbriefs an SRI-Investoren ging. "Analog zu der bis 2020 geplanten Verdoppelung unseres Green Finance Portfolios werden wir auch in Zukunft als regelmäßiger Emittent von Green Bonds am Markt auftreten“, betont Vorstand Gero Bergmann.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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