Anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens hat die Berlin Hyp gestern ihren Jubiläumspfandbrief erfolgreich am Markt platziert. Hoher Platzierungsanteil bei Sparkassen und ausländischen Investoren.
Die Berlin Hyp hat anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens am 8. Mai 2018 einen Jubiläumspfandbrief platziert. Der fünfjährige Hypothekenpfandbrief im Benchmarkformat wurde über die Syndikatsbanken Commerzbank, Crédit Agricole, DZ Bank, LBBW und UniCredit Bank mit einer ersten Guidance von Mid-Swap -8 Basispunkten angeboten. Innerhalb von zweieinhalb Stunden konnten Orders über mehr als 940 Millionen Euro eingesammelt werden. Der Re-offer Spread wurde bei Mid-Swaps -10 Basispunkten fixiert.
Der Großteil der Emission ging mit 66 Prozent an einheimische Anleger, gefolgt von Investoren aus Asien mit zehn Prozent sowie Benelux mit 18 Prozent. Banken und Sparkassen waren mit 54 Prozent die größte Investorengruppe, wobei 24 Prozent auf letztere entfielen. Mit Anteilen von 26 Prozent und 24 Prozent kam der Bond auch bei Asset Managern sowie Zentralbanken/öffentliche Institutionen gut an.
Der Hypothekenpfandbrief mit einem Emissionsvolumen von 500 Millionen Euro trägt einen Zinskupon von 0,25 Prozent und wird wie alle Pfandbriefe der Bank von Moody’s mit der Bestnote Aaa geratet. Es war bereits der vierte Auftritt der Berlin Hyp im laufenden Jahr am Kapitalmarkt. Nachdem sie zunächst im Januar einen vierjährigen Pfandbrief aufgestockt hatte, folgten im Februar eine gedeckte Benchmarkanleihe mit achtjähriger Laufzeit und im April emittierte die Bank ihren insgesamt fünften Green Bond, eine zehnjährige Senior Unsecured Benchmarkanleihe.