Eine Person hält einen Stift neben einem Laptop. Quelle: Scott Graham/Unsplash
Quelle: Scott Graham/Unsplash

Finanzierung

12. October 2021 | Teilen auf:

Berlin Hyp emittiert Jumbo-Pfandbrief

Die Berlin Hyp emittiert ihren fünften Hypothekenpfandbrief im Benchmarkformat 2021 und gleichzeitig die erste Jumbo-Emission seit mehr als zwei Jahren. Die Laufzeit beträgt etwas über acht Jahre.

Der Hypothekenpfandbrief mit einem Volumen von einer Milliarde Euro und einer Fälligkeit im Januar 2030 trägt einen Zinskupon von 0,125 Prozent und wird vonder Ratingagentur Moody's mit Aaa eingestuft. Die Rendite bei Reofferbetrug 0,133 Prozent.

Am Montagmorgen gegen neun Uhr öffneten die von der Berlin Hypmandatierten Syndikatsbanken ABN Amro, BayernLB, Crédit AgricoleCIB, DZ Bank und HSBC die Orderbücher mit einer Spread-Guidance von Mid-Swap +1 Basispunkt. Das Bankhaus Lampe fungierte als Co-Lead Manager. Bereits nach einer Stunde waren Orders im Wert von mehr als einer Milliarde Euro eingesammelt worden. Auch nach dem ersten Orderbuch-Update blieb das Momentum stark und ließ das Ordervolumen auf über 1,6 Milliarden Euro anwachsen, so dass das Anleihevolumen auf einer Milliarde Euro festgelegt werden konnte. Die Syndikatsbanken schlossen die Bücher um elf Uhr und fixierten den Reoffer-Spread bei Mid-Swap -2 Basispunkten. Das finale Buch umfasste Orders über 1,46 MilliardenEuro vonmehr als 50 Investoren. Etwas weniger als 30% Prozent ging an Sparkassen undandere Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe.

Mit 83 Prozent ging der Großteil des Pfandbriefs nach Deutschland. Im Auslandzeigten insbesondere die Niederlande (6,5 Prozent) und nordischen Investoren (4,7 Prozent) Interesse. Banken orderten 39 Prozent der Emission, während sich Zentralbanken und öffentliche Institute mit 33 Prozent an der Anleihe beteiligten. Pensionsfonds und Versicherungen zeichneten 17 Prozent der Emission während elf Prozent an Asset Manager gingen.

„Wir sind sehr dankbar für den neuerlichen großen Vertrauensbeweis der Investoren uns gegenüber. Eine Jumbo-Transaktion ist für uns nach wievor etwas ganz Besonderes. Wir freuen uns daher umso mehr über das starke Interesse und die damit ausgedrückte Anerkennung für unsere intensive Investorenarbeit", so Maria Teresa Dreo-Tempsch, Mitglied des Vorstands der Berlin Hyp.