Der Investor hatte bereits im Vorjahr in Berlin-Kreuzberg ein zum Büroobjekt umgebautes Umspannwerk erworben. Das Ampere in Prenzlauer Berg soll nun modernisiert werden.
Die europäische Immobilienanlagegesellschaft Avignon Capital hat ihr Portfolio in Deutschland mit der Übernahme des Umspannwerks Prenzlauer Berg („Ampere“) weiter ausgebaut.
Das denkmalgeschützt Objekt, erbaut 1926, ist ein Wahrzeichen der deutschen Industriearchitektur im frühen 20. Jahrhundert und wurde früher als Umspannwerk genutzt. Im Jahr 2010 erfolgte der Umbau zum Bürogebäude, wobei der ursprüngliche Charakter erhalten blieb. Derzeit ist es in fünf Hauptbereiche mit insgesamt 11.942 Quadratmetern an vermietbaren Büro- und Veranstaltungsflächen unterteilt und hat neun Mieter, die überwiegend aus der Branche der Technologie-Startups stammen.
Der Ampere-Standort in Prenzlauer Berg gilt allgemein als Technologie-Cluster und wird bei jungen, kreativen Unternehmen und Berufstätigen zunehmend bleibt, insbesondere bei Startups in den Bereichen Technologie, Medien und Telekommunikation (TMT). Zu in dem Gebiet bereits ansässigen Unternehmen zählen Twitter, Soundcloud und Uber.
Rebranding und Modernisierungen geplant
Das Ampere-Gebäude ist das Schwesterobjekt des Umspannwerks Kreuzberg, das Avignon im ersten Quartal 2015 übernommen hat. Seit der Übernahme des Umspannwerks Kreuzberg im vergangenen Jahr hat Avignon das Objekt durch intensives Asset-Management neu positioniert. Eine ähnliche Strategie wird Avignon bei dem Ampere-Gebäude anwenden. Geplant sind ein Rebranding des Objekts, erhebliche Investitionen für Modernisierungen, die Vermietung von leerstehenden Flächen und die Entwicklung eines hoch attraktiven Arbeitsumfeld sowie einer nachhaltigen Gemeinschaft
