Die Howoge plant den Bau eines Gymnasiums in Berlin-Spandau – jetzt steht der Siegerentwurf für die neue Schule in der Rhenaniastraße fest.
Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive will die Howoge Wohnungsbaugesellschaft ein neues Gymnasium für 664 Schülerinnen und Schüler an der Spandauer Rhenaniastraße errichten. Über die Architektur des Schulbaus wurde nun in einem Realisierungswettbewerb entschieden. Der Siegerentwurf stammt vom Büro Wulf Architekten aus Stuttgart und sieht einen Gebäudeentwurf in Holzhybridbauweise mit einem windmühlenartigen Grundriss vor.

Das vierzügige Gymnasium entsteht im Spandauer Ortsteil Haselhorst auf einem knapp 20.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen der Rhenaniastraße, Daumstraße und Adickestraße. Bei dem Wettbewerb standen insgesamt 15 Entwürfe zur Auswahl.
„Die neue Schule wird eines der größten neuen Stadtquartiere, die Wasserstadt Berlin-Oberhavel, direkt mit den zusätzlich benötigten gymnasialen Schulplätzen versorgen“, sagt Howoge-Geschäftsführer Ulrich Schiller. Das kommunale Unternehmen übernimmt als Teil der Berliner Schulbauoffensive 18 Neubauten und 13 Großsanierungen von Schulen für das Land Berlin. Insgesamt befinden sich derzeit vier Howoge-Schulen mit 3.119 Schulplätzen im Bau. Bis Ende des Jahres wird eine weitere Schule in Treptow-Köpenick mit 1.332 Schulplätzen folgen.