Investment 2017-11-23T00:00:00Z Becken erwirbt Büroimmobilie am Düsseldorfer Hauptbahnhof

Die ehemalige Stadtwerke-Zentrale verfügt über rund 20.000 vermietete Quadratmeter Gewerbefläche. Investor Becken plant Baumaßnahmen und prüft Gebäudeanbau von rund 8.000 Quadratmetern.

Das Immobilienunternehmen Becken hat in Düsseldorf eine Büroimmobilie erworben. Das Objekt an der Ecke Luisenstraße/Helmholtzstraße ist die ehemalige Stadtwerke-Zentrale, derzeitiger Hauptmieter ist das Düsseldorfer Jobcenter. Die Liegenschaft verfügt über ein rund 11.000 Quadratmeter großes Grundstück und rund 20.000 vermietete Quadratmeter Büro- und Gewerbeflächen. Zu dem Objekt gehören zudem 163 Parkplätze und 51 Stellplätze in einer Tiefgarage. Verkäufer ist ein Family Office aus Niedersachsen, das das Objekt 2010 erworben hatte. Vermittelt wurde die Immobilientransaktion von der BGA Invest.

Baurecht für Erweiterung liegt bereits vor
Der Projektentwickler Becken plant für das erworbene Objekt umfangreiche Baumaßnahmen. Beispielsweise sollen ab dem kommenden Jahr zusätzliche Mietflächen für bestehende Mieter geschaffen werden. Hinzu kommen weitere Renovierungs- und Refurbishmentmaßnahmen, etwa von Gemeinschaftsflächen. „Zusätzlich wird die Errichtung eines Anbaus von bis zu 8.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche geprüft, für den bereits Baurecht vorliegt“, erläutert Stefan Spilker, Geschäftsführer der Becken Holding. „Wir sind überzeugt, dass diese Immobilie in bester Lage im Zentrum Düsseldorfs noch weiteres Entwicklungspotenzial hat.“ Der bisherige Eigentümer hatte in den vergangenen Jahren bereits umfangreiche Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt und so den Vermietungsstand auf annähernd 100 Prozent erhöht.

Fußgängerbereich statt Verkehrschaos am Hauptbahnhof  
Die Lage der Jobcenter-Immobilie gewinnt immer mehr an Attraktivität, seitdem beschlossen wurde, auf dem benachbarten Gelände drei internationale Hotels zu bauen. Bis 2020/2021 entstehen dort ein Adina, ein Hampton by Hilton und ein Premier Inn mit mehr als 700 Zimmern. Zudem einigten sich die Stadt Düsseldorf und die Deutsche Bahn auf eine Neugestaltung des Areals. Zwischen Konrad-Adenauer-Platz bis zum Mintropplatz soll ein verkehrsberuhigter Fußgängerbereich entstehen. „Das wird auch die Standort-Qualität des Bürohauses in der Luisenstraße deutlich verbessern“, ergänzt Stefan Spilker.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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