Die Bayerische beteiligt sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit zehn Millionen Euro an Domicil Real Estate. Darüber hinaus stellt die Versicherungsgruppe dem Wohnprivatisierer 250 Millionen Euro zum Ankauf von Wohnimmobilien zur Verfügung.
Die Versicherungsgruppe die Bayerische und Domicil Real Estate vertiefen ihre langjährige Kooperation. Das Versicherungsunternehmen beteiligt sich in Höhe von zehn Millionen Euro an der Domicil Real Estate. Mit der Kapitalerhöhung sichert sich die Bayerische einen 5,4-prozentigen Anteil am Grundkapital der Domicil Real Estate AG. Darüber hinaus stellt die Bayerische der Domicil 250 Millionen Euro in Form einer neuen Kreditlinie zur Verfügung. Das Kapital wird in den Ankauf und die Privatisierung von Wohnimmobilien in Deutschland investiert.
Der Versicherer und der Investment- und Immobiliendienstleister kooperieren erfolgreich seit nunmehr sechs Jahren vor allem im Bereich der Finanzierung. Gemeinsam wurden bisher Projekte mit einem Investitionsvolumen von über 640 Millionen Euro realisiert. Mit der Beteiligung wird die strategische Partnerschaft der beiden Unternehmen ausgebaut und langfristig gefestigt.
„Wohneigentum ist ein Sicherheitsfaktor in Krisenzeiten und hat durch die Corona-Pandemie noch an Attraktivität gewonnen. Dazu kommen niedrige Zinsen, die zudem eine steigende Nachfrage auf dem Immobilienmarkt mit sich bringen. Investments in Immobilienunternehmen werden damit interessanter – vor allem in spezialisierte Firmen, die durch ihre Expertise im Bereich der Privatisierung einen regelmäßigen Cashflow abseits der Mieteinnahmen generieren können und eine wichtige Rolle bei der Altersvorsorge ihrer Kunden einnehmen“, kommentiert Domicil-CEO Khaled Kaissar .
„Mit der Beteiligung an der Domicil festigen wir unsere Partnerschaft und erhöhen den Wohnimmobilienanteil in unserem Investitionsportfolio. Wir arbeiten bereits lange mit der Domicil zusammen und nutzen mit der Beteiligung die Chance, an einem stark wachsenden Unternehmen mit nachhaltigem Geschäftsmodell zu partizipieren,“ erklärt Thomas Heigl , Vorstand der Bayerischen.