Das Technische Hilfswerk benötigt neue Gebäude. Dafür wurde ein Bauprogramm für geschätzte 255.000 Quadratmeter in serieller Bauweise aufgelegt.
Der Zivilschutz wird durch ein neues Bauprogramm des Bundes gestärkt. Die Ortsverbände des Technischen Hilfswerks bekommen modernere ebenso wie neue Unterkünfte in einem Umfang von insgesamt schätzungsweise 255.000 Quadratmetern. Initiiert wurde das Programm von Vertretern der Bundesbauabteilungen, der Bundesanstalt THW und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) unter Leitung des Amtes für Bundesbau Schleswig-Holstein (Afb).
Goldbeck hat Auftrag erhalten
Mit der Umsetzung des ersten Rahmenvertrages, der 30 Neubauten für THW-Ortsverbände umfasst und Raum für weitere 30 optionale Projekte bietet, wurde die Goldbeck GmbH beauftragt. Im ersten Schritt werden für die THW-Ortsverbände rund 18.000 Quadratmeter Nutzfläche errichtet sowie KFZ-Boxen mit knapp 20.000 Quadratmetern Nutzfläche. Insgesamt wird der Umfang des Bauprogramms auf rund 120.000 Quadratmeter Nutzfläche für die Ortsverbände sowie rund 135.000 Quadratmeter Garagen-Nutzfläche geschätzt.
„Das THW-Bauprogramm ist eine ganz neue Herangehensweise bei der Zusammenarbeit. Dadurch wird der Neubau von THW-Ortsverbandsgebäuden schneller und wirtschaftlicher realisiert werden. Denn planungsintensive und teure Individuallösungen sind darin nicht vorgesehen“, erklärt Brigitte Bourscheidt, Leiterin des Geschäftsbereichs Facility Management bei der Bima.
„Mit dem seriellen, modularen und klimafreundlichen Bauprogramm setzen wir neue Maßstäbe und schaffen zukunftsfähige Strukturen für unsere Ehrenamtlichen. Die im Bauprogramm vorgesehenen 30 Ortsverbände sind ein guter Anfang, der Bedarf liegt jedoch bei mehr als 200 Unterkünften und kann in Zukunft nur mit entsprechender dauerhafter finanzieller Unterstützung gedeckt werden“, betont THW-Präsidentin Sabine Lackner.
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