Zwischen Januar und April wurden Baugenehmigungen für insgesamt 110.600 Wohnungen erteilt. Ein Anstieg von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
"Wir müssen sicherstellen, dass die Genehmigungen für den Wohnungsbau auf Wachstumskurs bleiben. Dazu braucht es effizientere Verfahren durch Digitalisierung und Deregulierung und das so schnell wie möglich. Denn noch lässt sich nicht einschätzen, welchen Einfluss die Pandemieeinschränkungen auf die Baugenehmigungszahlen haben und wie die allgemeine konjunkturelle Entwicklung ausfallen wird. Einem erneuten Einbruch bei den Wohnungsbaugenehmigungszahlen muss vorgebeugt werden", sagt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes Deutschland IVD, mit Blick auf die aktuellen Baugenehmigungszahlen.
Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilt, wurden zwischen Januar und April 2020 für insgesamt 110.600 Wohnungen Baugenehmigungen erteilt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die Anzahl der Neubaugenehmigungen damit um 4,5 Prozent gestiegen. Die Zahl genehmigter Wohnungen in Mehrfamilienhäusern stieg um 5,5 Prozent auf 56.300. Die Zahl genehmigter Eigentumswohnungen betrug 25.100, das sind 6,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, sieht die Baugenehmigungen seit einiger Zeit auf dem richtigen Weg – auch wenn die Zahlen noch aus der Vor-Corona-Zeit stammen: "Hier dürfen wir jetzt nicht nachlassen. Investitionshemmende Maßnahmen, wie wir sie beim aktuellen Entwurf des Baulandmobilisierungsgesetzes sehen, ziehen Planungs- und Bauprozesse unnötig in die Länge und treten auf die Bremse. Die Losung muss heißen: Beschleunigung und Digitalisierung statt Regulierung", so ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner.
