Der Käufer des Projekts Sechs Freunde ist die Aachener Grundvermögen Kapitalverwaltungsgesellschaft.
Das Gebäudeensemble, das auch den Namen Kranbauten trägt, da es teilweise über die denkmalgeschützten Güterhallen hinausragt, umfasst sechs Einzelhäuser. Darin entstehen 242 Mietwohnungen im gehobenen Standard sowie vier Gewerbeeinheiten. Zudem ist eine Tiefgarage mit 110 Stellplätzen geplant. Bei der Transaktion handelt es sich um einen Forward-Deal. Aurelis wird die Wohngebäude errichten und mit Fertigstellung an den Käufer übergeben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Mit dem Bau wurde bereits im Januar begonnen. Die Fertigstellung und Übergabe an die Aachener Grundvermögen ist für das erste Halbjahr 2019 geplant. Die Aachener Grundvermögen wurde beim Ankauf von Ideal Assets, Köln beraten.
Insgesamt entstehe auf dem rund 13 Hektar großen Areal der Mitte Altona etwa 1.600 Wohnungen, ein Park, eine Stadtteilschule sowie die zugehörige soziale und gewerbliche Infrastruktur. Mit der Fertigstellung der Um- und Neubauten durch alle Eigentümer wird bis 2020 gerechnet. Bereits im vergangenen Jahr wurde mit der langfristigen Vermietung des Ostteils der ehemaligen Güterhalle an Edeka und weitere Einzelhändler ein wichtiger Meilenstein zur Entwicklung der Infrastruktur des Areals erreicht. Die Eröffnung des Nahversorgungsmarktes ist für Frühjahr 2018 geplant.
Noch in diesem Frühjahr wird ein weiterer Mieter in die für Gewerbe, Freizeit und Einzelhandel genutzte Westhalle einziehen. Der Künstlerbedarf Boesner hat eine Fläche von 1.300 Quadratmetern zum Verkauf von Künstlermaterial sowie für Kunst-Workshops und Schulungen gemietet. Im Sommer 2018 wird der Fitnessbetreiber Kieser eine Fläche von 950 Quadratmetern im gleichen Gebäude beziehen.
Zudem schreiten die Planungen für die sogenannte Querbühne voran, welche die Ost- und die Westhalle miteinander verbindet. Gleichzeitig wird sie Tor zum Park und den Wohnbauten der Mitte Altona sein. Auf insgesamt 4.750 Quadratmetern werden Büros, Gastronomie und Einzelhandelsflächen entstehen. In das Kopfgebäude der ehemaligen Westhalle zog die Aurelis Region Nord im Februar 2016 selbst ein. Bereits 2015 stellte die Aurelis das Grundstück zum Bau der Stadtteilschule zur Verfügung.