Ein Gebäude des Fliegerhorsts Goslar mit einem großen Stein im Vordergrund, auf dem "Fliegerhorst Goslar" steht.
Ein Blick in vergangene Zeiten: Der Fliegerhorst Goslar wurde in ein Wohn- und Arbeitsquartier umgewandelt. Heute benötigt die Bundeswehr ihre verbliebenen Immobilien wieder selbst. (Quelle: iStock Editorial / MarkusBoehm)

2026-06-09T09:52:45.038Z Auf Militär und Rüstung setzen

Entwickler und Vermieter von militärischen Immobilien müssen die aktuellen Entwicklungen und rechtliche Besonderheiten im Blick behalten. Andreas Otto und Christian Scherer, beide Partner der Sozietät CMS Hasche Sigle, beleuchten das Thema in ihrem Expertenbeitrag.

Die sicherheitspolitische Zeitenwende hat den Markt für Immobilien mit militärischem Bezug in Deutschland nachhaltig verändert. Durch den geplanten Aufwuchs der Truppenstärke der Bundeswehr, insbesondere getrieben durch den „Neuen Wehrdienst“ und die zunehmende Bedeutung der Reserve, steigt der Bedarf an Unterkünften. Im Rahmen des Bundeswehrbauprogramms „Unterkünfte“ sollen an 31 Standorten insgesamt 76 Unterkunftsgebäude entstehen. In der ersten Stufe sind bis zu 300 kombinierte Unterkunfts- und Funktionsgebäude geplant.

Um dem steigenden Infrastrukturbedarf gerecht werden zu können, beendete das Bundesverteidigungsministerium im Oktober 2025 die Konversion von nicht länger benötigten militärischen Liegenschaften für die zivile Anschlussnutzung. Die Bundeswehr verfügt zurzeit über rund 1.500 Liegenschaften, die rund 36.000 Gebäude umfassen. Für 29 Prozent dieser Gebäude besteht ein erheblicher Sanierungsbedarf, während etwa fünf Prozent aktuell nicht nutzbar sind. In der Folge beläuft sich der Infrastrukturbedarf...

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zuletzt editiert am 09. Juni 2026
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