Das Entwicklungsareal an der Steinwiese Chemnitz von oben. (Quelle: Arcadia)
Auf dem Areal in Chemnitz-Altendorf soll ein neues Wohnquartier entstehen. (Quelle: Arcadia)

Projekte

21. October 2021 | Teilen auf:

Arcadia plant Wohnquartier in Chemnitz

Die Arcadia Investment Group hat im Nordwesten der Stadt Chemnitz ein circa 74.100 Quadratmeter großes Entwicklungsgrundstück für den Bau eines neuen Wohnquartiers erworben. Verkäufer der Liegenschaft ist der Freistaat Sachsen. Vorausgegangen war ein mehrstufiger öffentlicher Ausschreibungsprozess, den Arcadia für sich entscheiden konnte.

Das Areal befindet sich an der Steinwiese im Stadtteil Altendorf, in unmittelbarer Nähe zum Naherholungsgebiet Crimmitschauer Wald sowie zum Klinikum Chemnitz. Neben einem weitläufigen Grünanteil soll das zukünftige Wohngebiet überwiegend mit Baugrundstücken für Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften bebaut werden. Derzeit werden seitens Arcadia Gespräche mit dem Stadtplanungsamt der Stadt Chemnitz zur Weiterentwicklung des erforderlichen Bebauungsplanes geführt.

„Wir planen ein lebendiges Quartier mit einem Kinderspielplatz und vielen Grünflächen – inklusive eines Trimm-dich-Pfades und eines Naturlehrpfades, mehreren Sitzgelegenheiten und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten für Mensch und Tier. Gleichzeitig ist eine aufgelockerte Wohnbebauung mit großzügig geschnittenen Grundstücken vorgesehen, die das angrenzende Wohnquartier ergänzen wird“, skizziert Alexander Folz, geschäftsführender Gesellschafter der Arcadia, die ersten Planungen.

Die circa 245.000 Einwohner zählende Stadt Chemnitz gehört zu den wichtigsten Technologiestandorten für die Automobil- und Zulieferindustrie im Freistaat Sachsen und beherbergt namenhafte Unternehmen, wie das Volkswagen Motorenwerk, IBM und die Continental AG. Im September 2021 wurde Chemnitz zu einem von vier Standorten des nationalen Technologiezentrums für Wasserstoff gewählt und wird dafür mit 60 Millionen Euro vom Bund gefördert. Darüber hinaus trägt die drittgrößte Stadt Sachsens den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2025“. Die damit einhergehenden Investitionen in die Region sollen zur Beschleunigung des Strukturwandels beitragen und einen langfristig positiven Effekt auf die Lebensqualität der Chemnitzer Bevölkerung haben. „Wir sind vom Potenzial des Standortes überzeugt und freuen uns, einen Beitrag zur Stadtentwicklung von Chemnitz zu leisten“, so Alexander Folz abschließend.

zuletzt editiert am 21.10.2021