Investment 2017-11-20T00:00:00Z Allianz plant Investmentoffensive in China

Die Allianz will in den nächsten zwölf Monaten sein chinesisches Portfolio auf über eine Milliarde Euro ausbauen. Wichtigstes Investmentvehikel: Ein neuer Fonds, der mehrere hundert Millionen Euro in chinesische Shoppingcenter investieren soll.

Für die Allianz wird China ein immer wichtigerer Immobilienmarkt. Allein im Jahr 2017 hat die Versicherung ihr Portfolio mit chinesisches Immobilien von 100 bis 150 Millionen Euro auf rund 760 Millionen Euro aufgebaut. Damit soll aber längst noch nicht Schluss sein. Wie das Unternehmen mitteilte, soll der Bestand auf über eine Milliarde Euro in den nächsten zwölf Monaten wachsen.

Dazu wird die Allianz gemeinsam mit TH Real Estate den geschlossenen Core-plus-Fonds „ERES APAC II-China Outlets" auflegen. Der Schwerpunkt dieses Fonds auf US-Dollarbasis soll dabei auf Premium-Outlet-Centern in China liegen. Ziel ist es, für den Fonds zunächst Zusagen in Höhe von umgerechnet 640 Millionen Euro zu erhalten, um zwei etablierte Outlet-Center, das Florentia Village Jingjin (zwischen Peking und Tianjin) und das Florentia Village Shanghai, zu erwerben. Die Allianz wird sich mit einem Anteil von 30 Prozent als Hauptinvestor beteiligen. Die übrigen Anteile werden von weiteren, langfristig ausgerichteten institutionellen Investoren, wie TH Real Estate im Auftrag von TIAA, gehalten.

Mit der neuen Plattform in China vertiefen die Allianz und TH Real Estate ihre Geschäftsbeziehungen und erweitern ihre gemeinsamen Investments in Outlets nach ähnlichen Engagements in Europa und Großbritannien, die in den Jahren 2004 und 2008 aufgesetzt. TH Real Estate ist zunehmend in der Region aktiv. Mit „ERES APAC II – China Outlets" verwaltet das Unternehmen im Asien-Pazifik-Raum bereits Assets im Wert von 2,4 Milliarden US-Dollar.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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