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Mit der Abstimmung ist eine Bedingung des freiwilligen Übernahmeangebots der Immofinanz nicht erfüllt worden. (Bild: Geron Dison/Unsplash)

News 2021-06-28T00:00:00Z Aktionäre der S Immo gegen "österreichische Lösung"

In der Hauptversammlung der S Immo erreichte der Beschluss zum Höchststimmrecht nicht die erforderliche 75 Prozent-Mehrheit. Das Übernahmeangebot der Immofinanz entfällt damit.


Mit rund 61 Prozent hat die Mehrheit des anwesenden Aktionärskapitals für den Beschluss zum Höchststimmrecht gestimmt. Der Beschluss erreichte aber dennoch nicht die erforderliche Kapitalmehrheit. Veröffentlichungen zur Stimmrechtsausübung und die Analyse des Stimmverhaltens zeigen, dass drei große Aktionäre, Aggregate Holdings, Evax Holding des Peter Korbacka und Erste Asset Management mit zusammen rund 28 Prozent Stimmgewicht in der Hauptversammlung, dagegen gestimmt haben.

Damit ist eine Bedingung des Übernahmeangebots der Immofinanz an die S-Immo-Aktionäre nicht erfüllt worden. Immofinanz hat entschieden, dass das Übernahmeangebot nicht geändert wird und damit entfällt.

„Die Abstimmung bot die Möglichkeit, den Weg für die Zusammenführung der beiden Unternehmen zu ebnen und aus S Immo und Immofinanz einen großen österreichischen Player zu formen, der in Europas Top-Liga mitspielt. Aktionäre der S Immo haben leider dagegen entschieden. Damit ist unser Angebot nicht mehr gültig“, sagt Stefan Schönauer , CFO der Immofinanz.

zuletzt editiert am 05. August 2021
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