Finanzierung 2018-05-15T00:00:00Z Aberdeen Standard Investments legt ersten Paneuropa-Wohnfonds auf

Das anfängliche Anlagevolumen von mehr als 350 Millionen Euro stammt von acht Investoren aus den Niederlanden, der Schweiz und Luxemburg.

Mit dem Aberdeen Standard Pan-European Residential Property Fund hat Aberdeen Standard Investments seinen ersten pan-europäischen Wohnimmobilienfonds für institutionelle Investoren aufgelegt. Ankerinvestoren sind u.a. der niederländische Pensionsfonds Metaal en Techniek und sein Treuhänder MN. Das anfängliche Anlagevolumen von mehr als 350 Millionen Euro stammt von acht Investoren aus den Niederlanden, der Schweiz und Luxemburg.

Der Fonds ist der erste offene Immobilienfonds dieser Art im Hause Aberdeen Standard Investments und wird europaweit in Wohnimmobilien investieren. Anlageschwerpunkt ist der private Mietsektor, der vom knappen Angebot und der hohen Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum in den größten Städten Europas profitiert. Durch weiteres Fundraising und zusätzliche Investoren soll das Anlagevermögen in den kommenden Jahren stetig auf mindestens eineinhalb Milliarden Euro wachsen.

Das Investment-Team wird sowohl in bestehende Mietwohngebäude jüngeren Baujahres als auch in die Entwicklung neuer Objekte mit baubegleitenden Zahlungen investieren, um so ein Portfolio hochwertiger und nachhaltiger Wohnimmobilien für mittlere Einkommen zu schaffen. Zwar hat der private Mietwohnmarkt Priorität, dennoch kann das Team bis zu 25 Prozent des Portfolios in andere Arten von Wohnimmobilien wie zum Beispiel Studentenwohnheime, Microapartments oder altersgerechtes Wohnen investieren. Der Fonds ist bestrebt, einen hohen Standard in Bezug auf Nachhaltigkeit zu erreichen und mindestens ein Vier-Sterne-Rating von GRESB Real Estate Assessment, dem Branchenmaß für ökologische Performance, zu erhalten. Der Fonds wird von der in Deutschland ansässigen Kapitalverwaltungsgesellschaft verwaltet.

Für das Portfolio wird eine diversifizierte Länderallokation in Westeuropa, inklusive den Nordischen Ländern und Großbritannien angestrebt. Der Fonds strebt eine Rendite von fünf bis sieben Prozent pro Jahr (nach Kosten) an, von denen rund drei bis vier Prozent ausgeschüttet werden sollen. Die Fremdfinanzierungsquote soll auf Fondsebene 40 Prozent nicht überschreiten und langfristig bei 25 Prozent liegen.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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