News 2019-05-09T00:00:00Z Aareal Bank bestätigt Prognose

Im Neugeschäft erzielte der Immobilienfinanzierer bei einem niedrigen Gesamtvolumen Bruttomargen von mehr als 250 Basispunkten.

Laut Marc Heß, CFO der Aareal Bank Gruppe, ist das Institut gut ins neue Geschäftsjahr gestartet. Der Konzern erzielte im ersten Quartal des laufenden Jahres ein Ergebnis von 61 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2018 waren es 67 Millionen Euro. Den Rückgang erklärte Heß mit den für die Integration der Düsseldorfer Hypothekenbank DHB getätigten Aufwendungen sowie Sondereffekten im Vorjahresquartal.

Das Neugeschäft lag bei 800 Millionen Euro und damit deutlich niedriger als im ersten Quartal 2018 (1,5 Milliarden Euro). Die dabei erzielten Bruttomargen sind mit mehr als 250 Basispunkten deutlich höher als der für das Gesamtjahr erwartete Durchschnitt von 180 bis 190 Basispunkten. Das reduzierte Neugeschäft führte Heß auf das abgeschwächte Marktgeschehen zurück.

Das Betriebsergebnis des Segments Consulting/Dienstleistungen belief sich im ersten Quartal auf minus neun Millionen Euro, nach minus acht Millionen Euro im ersten Quartal 2018. Die zu diesem Segment gehörende Tochtergesellschaft Aareon – ein europaweit tätiger IT-Anbieter für die Immobilienwirtschaft – verbesserte ihren Ergebnisbeitrag auf acht Millionen Euro.

Das Volumen ausgefallener Forderungen beträgt 1,657 Milliarden Euro. Mehr als eine Milliarde Euro davon entfallen auf in Italien vergebene Finanzierungen. Man sei bei geeigneten Rahmenbedingungen aber weiterhin auch in Italien zu neuen Finanzierungen bereit, so Heß. Die Brexit-bedingten Risiken für das Finanzierungsportfolio der Aareal in Großbritannien sei mit einem Schwerpunkt auf Hotelfinanzierungen neu justiert und damit weniger krisenanfällig, weil das schwächere Pfund zu höheren Umsätzen im Tourismus-Sektor führe.

Die Prognose der Aareal Bank Gruppe für das Gesamtjahr bleibt unverändert bei einem Konzernergebnis von 240 bis 280 Millionen Euro.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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