Die Aareal Bank Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr alle ihre Ziele erreicht und zugleich die Voraussetzungen für eine nachhaltige Fortsetzung ihrer positiven Unternehmensentwicklung der vergangenen Jahre weiter verbessert.
Das Betriebsergebnis lag 2019 nach vorläufigen, nicht testierten Zahlen in einem nach wie vor sehr anspruchsvollen Markt- und Wettbewerbsumfeld und trotz Integrationskosten für die Düsseldorfer Hypothekenbank (DHB) mit 248 Millionen Euro nur leicht unter dem bereinigten Vorjahreswert von 261 Millionen Euro; inklusive des positiven Einmaleffekts in Höhe von 55 Millionen Euro aus dem DHB-Erwerb hatte der Vorjahreswert bei 316 Millionen Euro gelegen. Das Betriebsergebnis lag damit innerhalb des prognostizierten Zielkorridors, obwohl auf Gesamtjahresbasis Aufwendungen in Höhe von rund 50 Millionen Euro für einen beschleunigten Abbau von Risikopositionen verarbeitet worden sind. Auch die übrigen operativen Kennzahlen entsprachen den Prognosen: Der trotz des anhaltenden Niedrigzinsumfelds stabil gehaltene Zinsüberschuss lag ebenso in der jeweils avisierten Spanne wie die - infolge des beschleunigten De-Riskings höher als im Vorjahr ausgefallene - Risikovorsorge, der weiter spürbar verbesserte Provisionsüberschuss und der moderat gestiegene Verwaltungsaufwand.
Insgesamt erzielte die Aareal Bank Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von 8,7 Prozent. Sie blieb damit trotz der Belastungen durch den Risikoabbau innerhalb des prognostizierten Korridors von 8,5 bis zehn Prozent. Im Vorjahr hatte die Kennzahl, begünstigt durch den positiven Einmaleffekt aus dem Erwerb der DHB, bei 11,6 Prozent gelegen. Nach Steuern hat die Aareal Bank Gruppe im abgelaufenen Jahr ein den Stammaktionären zugeordnetes Konzernergebnis in Höhe von 145 Millionen Euro erwirtschaftet (Vorjahr bereinigt: 153 Millionen Euro; Vorjahreswert inklusive DHB-Einmaleffekt: 208 Millionen Euro). Davon entfielen bei einem auf bereinigter Basis stabilen Betriebsergebnis 38 Millionen Euro auf das vierte Quartal 2019, 2 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum.
Im Gesamtjahr 2019 lag das Ergebnis je Aktie bei 2,42 Euro, nach bereinigt 2,55 Euro im Jahr zuvor. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung der Aareal Bank AG am 27. Mai 2020 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 2,00 Euro je Aktie vorschlagen. Dies entspricht einer gegenüber dem Vorjahr nahezu unveränderten Ausschüttungsquote von 83 Prozent, die damit erneut am oberen Rand der im Rahmen der kommunizierten Dividendenpolitik angekündigten Spanne von 70 bis 80 Prozent liegen wird. Die vorgeschlagene Dividende reflektiert zum einen die weiterhin sehr solide Eigenkapitalausstattung der Bank, lässt zum anderen aber auch Spielraum, um Potenziale und Chancen wahrnehmen zu können.
Risikopositionen signifikant reduziert, strategische Weichen gestellt
Die Aareal Bank hat im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht nur ihr operatives Geschäft planmäßig weiterentwickelt, sondern auch ihre Ausgangsposition für die kommenden Jahre weiter gezielt verbessert.
So wurde das zur Jahresmitte 2019 angekündigte beschleunigte De-Risking sehr erfolgreich umgesetzt. Wie bereits am 13. Januar 2020 mitgeteilt, hat die Aareal Bank ihr Italien-Engagement (insbesondere Wertpapiere und Kredite) 2019 um rund ein Drittel oder 1,3 Milliarden Euro auf 2,7 Milliarden Euro reduziert. Insgesamt konnte das Volumen an notleidenden Kreditengagements (NPLs) gegenüber dem Stand zur Jahresmitte per 31.12.2019 um rund 40 Prozent oder 0,8 Milliarden Euro auf 1,1 Milliarden Euro reduziert werden. Zudem hat sich das De-Risking positiv auf die Kapitalposition ausgewirkt und zu einer Verbesserung der durchschnittlichen Beleihungsausläufe (LTVs) geführt.
Dem mit dem Risikoabbau verbundenen Abschmelzen des Portfolios konnte die Aareal Bank durch ein weiterhin dynamisches Neugeschäft entgegenwirken, das sich im Gesamtjahr auf 7,7 Milliarden Euro summierte. Dadurch blieb das Portfoliovolumen zum Jahresende mit 26,7 Milliarden Euro innerhalb der Zielspanne von 26 bis 28 Milliarden Euro.
Neben dem beschleunigtem De-Risking standen die vergangenen Monate im Zeichen strategischer Weichenstellungen für die Zeit nach Auslaufen des aktuellen Zukunftsprogramms "Aareal 2020". In den kommenden Jahren wird die Gruppe unter dem Leitmotiv "Aareal Next Level" - bei unveränderter grundsätzlicher strategischer Ausrichtung - ihre einzelnen geschäftlichen Aktivitäten gezielt weiterentwickeln und deren jeweiliges eigenständiges Profil stärken, um das Wachstum der Gruppe insgesamt zu beschleunigen und so auch in dem sich weiter verschärfenden Markt-, Wettbewerbs- und Regulierungsumfeld Wert für die Aktionäre und übrigen Stakeholder zu schaffen.
Dabei wird es in der Immobilienfinanzierung vor allem um die Sicherung der Marktposition in einem adversen Umfeld gehen. Dagegen zielt die Gruppe sowohl im Bankgeschäft mit der Wohnungswirtschaft und angrenzenden Industrien als auch bei der Aareon auf die Erschließung neuer Potenziale. Insbesondere die Aareon soll ihr Wachstumstempo deutlich erhöhen und als eigenständig am Markt positioniertes Software-Unternehmen eine starke, von der Mutter unabhängige Wert-Perspektive entwickeln. Dafür wird sie ihr 2019 vorgestelltes Wachstumsprogramm konsequent umsetzen, das mittelfristig eine Ergebnisverdopplung bringen soll, vor allem durch den Ausbau des digitalen Geschäfts. Zusätzliches Wachstum soll durch gezielte M&A-Aktivitäten erreicht werden.
Der strategischen Leitlinie folgend, die eigenständigen Profile der einzelnen geschäftlichen Aktivitäten zu schärfen, wird mit der Berichterstattung zum ersten Quartal 2020 auch die Segmentberichterstattung angepasst. Sie umfasst künftig drei statt bisher zwei Segmente: die Strukturierte Immobilienfinanzierung, das Bankgeschäft mit der Wohnungswirtschaft und angrenzenden Industrien sowie Aareon. In den nächsten Monaten werden die mit "Aareal Next Level" definierten strategischen Eckpfeiler sukzessive und gruppenweit mit weiteren Maßnahmen und Initiativen unterlegt. "Die "Aareal Next Level"-Initiativen werden es mittelfristig - unter der Voraussetzung eines positiveren Umfelds - ermöglichen, eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von rund zwölf Prozent zu erreichen.
Geschäftsjahr 2019: Stabile Ergebnisse in herausforderndem Umfeld
Im Geschäftsjahr 2019 lag der Zinsüberschuss mit 533 Millionen Euro trotz Niedrigzinsumfeld stabil auf dem Niveau des Vorjahres (535 Millionen Euro) und innerhalb der prognostizierten Bandbreite von 530 bis 560 Millionen Euro. Das Abgangsergebnis betrug 64 Millionen Euro (Vorjahr: 24 Millionen Euro). Hier spiegelten sich insbesondere strukturelle Anpassungen des Treasury-Portfolios im Nachgang der DHB-Integration wider.
Die Risikovorsorge belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 90 Millionen Euro (Vorjahr: 72 Millionen Euro) und beinhaltet Aufwendungen aus dem beschleunigtem De-Risking von rund 50 Millionen Euro. Der Provisionsüberschuss konnte insbesondere aufgrund der positiven Entwicklung der Aareon auf 229 Millionen Euro (Vorjahr: 215 Millionen Euro) erneut gesteigert werden.
Das Ergebnis aus Finanzinstrumenten fvpl und aus Sicherungszusammenhängen betrug insgesamt -3 Millionen Euro (Vorjahr: -4 Millionen Euro).
Der Verwaltungsaufwand im Konzern belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf 488 Millionen Euro (Vorjahr: 462 Millionen Euro). Die erwartungsgemäße Steigerung ist insbesondere auf die einmaligen Kosten und Aufwendungen im Zusammenhang mit der Integration der DHB, auf die Geschäftsausweitung der Aareon sowie auf Rückstellungsauflösungen im Vorjahr zurückzuführen.
Insgesamt erzielte die Aareal Bank Gruppe im Geschäftsjahr 2019 ein Betriebsergebnis von 248 Millionen Euro (Vorjahr: 316 Millionen Euro; bereinigt um den DHB-Einmaleffekt: 261 Millionen Euro). Nach Abzug von Steuern in Höhe von 85 Millionen Euro betrug das Konzernergebnis 163 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung des den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbaren Ergebnisses (2 Millionen Euro) sowie unter der Annahme einer zeitanteiligen Abgrenzung der Nettoverzinsung der AT1-Anleihe (16 Millionen Euro) ergab sich ein den Stammaktionären zugeordnetes Konzernergebnis von 145 Millionen Euro (Vorjahr: 208 Millionen Euro; bereinigt um den DHB-Einmaleffekt: 153 Millionen Euro).
Im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen erzielte die Aareal Bank Gruppe im Geschäftsjahr 2019 ein Neugeschäftsvolumen in Höhe von 7,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 9,5 Milliarden Euro). Das Neugeschäftsvolumen lag damit am oberen Ende des avisierten Zielkorridors von 7 bis 8 Milliarden Euro.
Das Margenziel für das Gesamtjahr 2019 von durchschnittlich 180 bis 190 Basispunkten (vor Währungseffekten) wurde mit durchschnittlich rund 195 Basispunkten übertroffen. Dies unterstreicht die Fähigkeit der Aareal Bank zur flexiblen Allokation von Neugeschäft in attraktive Märkte bei einem gleichzeitig hohen Qualitätsanspruch: Die durchschnittlichen Beleihungsausläufe (LTV) der Kredite im Portfolio verbesserten sich von 58 auf 57 Prozent.
Das Portfoliovolumen ging insbesondere aufgrund der erfolgreichen De-Risking- und Syndizierungsmaßnahmen sowie durch Wechselkursveränderungen leicht auf 26,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 27,4 Milliarden Euro) zurück. Es lag damit aber innerhalb des avisierten Zielkorridors von 26 bis 28 Milliarden Euro.
Das Betriebsergebnis im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen belief sich auf 276 Millionen Euro (Vorjahr: 338 Millionen Euro).
Im Segment Consulting/Dienstleistungen verzeichnete die Aareon ein deutliches Umsatzwachstum. Die Umsatzerlöse der Aareon stiegen im Geschäftsjahr 2019 auf 252 Millionen Euro (Vorjahr: 237 Millionen Euro). Der Umsatz an digitalen Produkten stieg um 20 Prozent (Vorjahr: plus 16 Prozent). Der Beitrag der Aareon zum Betriebsergebnis der Aareal Bank Gruppe belief sich trotz Wachstumsinvestitionen auf 37 Millionen Euro (Vorjahr: 36 Millionen Euro).
Das Volumen der Einlagen der Wohnungswirtschaft blieb im Geschäftsjahr 2019 mit durchschnittlich 10,7 Milliarden Euro auf einem annähernd stabilen Niveau (Vorjahr: 10,4 Milliarden Euro). Das anhaltend niedrige Zinsniveau belastet das Ergebnis aus dem Einlagengeschäft und damit das Segmentergebnis. Die Bedeutung dieses Geschäfts geht allerdings weit über die aus den Einlagen generierte, im aktuellen Marktumfeld unter Druck stehende Zinsmarge hinaus. Die Einlagen der Wohnungswirtschaft sind für die Aareal Bank eine strategisch bedeutende, zusätzliche Refinanzierungsquelle.
Insgesamt ergab sich aufgrund der anhaltenden Belastungen aus dem Niedrigzinsumfeld für das Segment Consulting/Dienstleistungen ein Betriebsergebnis von -28 Millionen Euro (Vorjahr: -22 Millionen Euro).
Erfolgreiche Refinanzierungsaktivitäten - Gute Kapitalausstattung
Die Aareal Bank Gruppe hat sich im Geschäftsjahr 2019 erfolgreich am Kapitalmarkt refinanziert. Im Berichtszeitraum konnten insgesamt 2,9 Milliarden Euro an mittel- und langfristigen Mitteln aufgenommen werden. Davon entfielen 2,2 Milliarden Euro auf Pfandbriefe und 0,7 Milliarden Euro auf ungedecktes Fremdkapital (0,6 Milliarden Euro Senior-preferred und 0,1 Milliarden Euro Senior-non-preferred). Das Emissionsvolumen beinhaltet zwei Euro- und eine USD-Hypothekenpfandbrief-Benchmark-Transaktion sowie eine Senior-preferred Benchmark Emission.
Die Aareal Bank ist weiterhin solide kapitalisiert. Die harte Kernkapitalquote (CET 1) konnte im Berichtsjahr auch aufgrund des beschleunigten De-Riskings deutlich gesteigert werden und lag per 31. Dezember 2019 bei auch im internationalen Vergleich komfortablen 19,6 Prozent (31. Dezember 2018: 17,2 Prozent). Die Gesamtkapitalquote belief sich auf 29,9 Prozent (31. Dezember 2018: 26,2 Prozent). Die unter Berücksichtigung des finalen Rahmenwerks des Baseler Ausschusses ermittelte und für die Kapitalsteuerung relevante harte Kernkapitalquote (geschätzte, sogenannte Basel IV Quote) lag bei 13,5 Prozent (31. Dezember 2018: 13,2 Prozent).
Erläuterungen zur vorläufigen Gewinn- und Verlustrechnung des vierten Quartals 2019
Nach den vorläufigen, untestierten Zahlen betrug der Zinsüberschuss im Schlussquartal 2019 130 Millionen Euro (Q4/2018: 135 Millionen Euro) nach 134 Millionen Euro im Vorquartal. Er lag damit annähernd stabil trotz Niedrigzinsumfeld. Das Abgangsergebnis lag mit 22 Millionen Euro deutlich über dem Wert des Vorjahresquartals (Q4/2018: 8 Millionen Euro). Es beinhaltet einen Einmalertrag aus der weiteren Adjustierung des Treasury-Portfolios in Höhe von rund 10 Millionen Euro.
Im vierten Quartal belief sich die Risikovorsorge auf 35 Millionen Euro (Q4/2018: 39 Millionen Euro) und lag damit im Rahmen der Erwartungen. Für das beschleunigte De-Risking hat die Aareal Bank im vierten Quartal 2019 - wie im Januar 2020 bereits kommuniziert - zusätzlich rund 15 Millionen Euro aufgewendet. Der Provisionsüberschuss lag mit 65 Millionen Euro über dem Vorjahreswert (Q4/2018: 63 Millionen Euro).
Der Verwaltungsaufwand im Konzern betrug im vierten Quartal 118 Millionen Euro und lag damit auf Vorjahresniveau (Q4/2018: 118 Millionen Euro).
Per Saldo ergab sich im vierten Quartal ein Betriebsergebnis von 62 Millionen Euro (Q4/2018: 117 Millionen Euro; bereinigt um den DHB-Einmaleffekt: 62 Millionen Euro). Nach Abzug von Steuern in Höhe von 20 Millionen Euro betrug das Konzernergebnis 42 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung des den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbaren Ergebnisses (0 Millionen Euro) sowie unter der Annahme einer zeitanteiligen Abgrenzung der Nettoverzinsung der AT1-Anleihe (4 Millionen Euro) ergab sich ein den Stammaktionären zugeordnetes Konzernergebnis von 38 Millionen Euro (Q4/2018: 91 Millionen Euro; bereinigt um den DHB-Einmaleffekt: 36 Millionen Euro).
Ausblick: Stabile Entwicklung 2020 erwartet
Für das laufende Geschäftsjahr geht die Aareal Bank Gruppe von einem anhaltend herausfordernden Markt- und Wettbewerbsumfeld und fortdauernden politischen wie wirtschaftlichen Unsicherheiten aus. Dabei ist weder regulatorisch noch auf der Zinsseite mit einer Entlastung zu rechnen.
Vor diesem Hintergrund wird das Unternehmen - wie mit "Aareal Next Level" angelegt - im laufenden Jahr sowohl Maßnahmen zur Stabilisierung und Optimierung des bestehenden Geschäfts als auch Investitionen in neue Produkte und künftiges Wachstum forcieren.
Im Einzelnen geht die Aareal Bank Gruppe von einem gegenüber 2019 stabilen, addierten Zins- und Provisionsüberschuss aus (2019: 762 Millionen Euro), mit einem steigenden Beitrag der Aareon. Die Risikovorsorge dürfte auf ein Risikokostenniveau von knapp unter 30 Basispunkten bezogen auf das Immobilienfinanzierungsportfolio sinken und damit unter den Wert von 2019 (2019: 90 Millionen Euro). Der Verwaltungsaufwand dürfte gegenüber 2019 leicht steigen (2019: 488 Millionen Euro). Dabei wird der Effekt aus der Geschäftsausweitung der Aareon voraussichtlich den Rückgang in der Bank überkompensieren.
Für das Betriebsergebnis im Konzern erwartet der Vorstand eine ähnliche Größenordnung wie im Vorjahr. In den Prognosen für Risikovorsorge und Betriebsergebnis sind Effekte aus der möglichen punktuellen Fortsetzung des beschleunigten De-Riskings nicht enthalten. Das den Stammaktionären zugeordnete Konzernergebnis soll selbst unter Berücksichtigung des möglichen weiteren beschleunigten De-Riskings stabil auf Vorjahreshöhe liegen.
Der gegenüber den Vorjahren neu gefasste Ausblick trägt den geschärften strategischen Stoßrichtungen Rechnung und soll hier ein höheres Maß an Transparenz liefern. Im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen wird wie im Vorjahr ein Neugeschäftsvolumen von 7 bis 8 Milliarden Euro und ein Portfoliovolumen in der bekannten Spanne von 26 bis 28 Milliarden Euro prognostiziert. Im neu zu etablierenden Segment für das Bankgeschäft mit der Wohnungswirtschaft und angrenzenden Industrien wird ein Wachstum des Provisionsüberschusses von rund 15 Prozent angestrebt (2019: 23 Millionen Euro) und ein Einlagenvolumen von 10 bis 11 Milliarden Euro erwartet. Die künftig als eigenes Segment ausgewiesene Aareon soll ihren Umsatz knapp zweistellig auf 272 bis 276 Millionen Euro (2019: 252 Millionen Euro) und ihr Adjusted EBITDA ebenfalls auf 68 bis 71 Millionen Euro (2019: 64 Millionen Euro) steigern.