Rheinbauland AG plant Entwicklung von rund 500 Einheiten im Stadtteil Porz.
Neuer Wohnraum für Kölner Südosten: Sechs Planungsbüros und kooperierende Freiraumplanungsbüros unter anderem aus Köln, Düsseldorf, Hamburg und München beteiligen sich an dem städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb für zwei Flächen an der „Leidenhausener Straße“ in Porz-Eil und „Östlich im Falkenhorst“ in Porz-Urbach. Kurz vor Weihnachten werden die Planungsbüros ihre Wettbewerbsbeiträge abliefern. Anfang Februar 2021 entscheidet eine 16-köpfige Jury aus Projektentwicklern, Architekten, Verwaltung und Politik über die eingereichten Entwürfe.
Ausgelobt wird der Wettbewerb von der RBL Rheinbauland AG als Investor und Vorhabenträger in Kooperation mit der Stadt Köln. Organisiert und moderiert wird der Wettbewerb durch Stottrop Stadtplanung aus Köln: „Aufgabe des Wettbewerbs ist es, zwei Konzepte zu erarbeiten, die sich gut in die Umgebung einfügen und die Ortsränder von Porz-Eil und Porz-Urbach sinnvoll abrunden“, informiert RBL-Vorstand Holger Coers.Die RBL hat einen großen Teil der Grundstücke bereits erworben und im Oktober 2019 den Antrag auf Einleitung der Bebauungsplanverfahren gestellt.
Die beiden Wettbewerbsgebiete „Leidenhausener Straße“ (Eil) und „Östlich Im Falkenhorst“ (Urbach) umfassen eine Fläche von rund 6,2 Hektar, die derzeit vorwiegend landwirtschaftlich genutzt werden. „Im neuen Wohnquartier Leidenhausener Straße ist ein Mix mit Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern sowie Geschosswohnungsbau geplant“, erläutert Holger Coers. Laut Aufstellungsbeschluss sind im Wettbewerbsgebiet insgesamt circa 190 bis 250 Wohneinheiten vorzusehen.
Im Quartier „Östlich Im Falkenhorst“ sind Mehrfamilienhäuser, eine Kindertagesstätte sowie kleinere Einzelhandelsflächen geplant. In diesem Wettbewerbsgebiet sollen insgesamt ca. 250 Wohneinheiten realisiert werden. Interessant für Anwohner und künftige Bewohner: Südlich angrenzend an das Wettbewerbsgebiet „Östlich im Falkenhorst“ soll ein Grundstück mit einer weiterführenden Schule bebaut werden. „Die Entwicklung des Schulstandortes ist nicht Bestandteil des städtebaulichen Wettbewerbs, wird jedoch über das Bebauungsplanverfahren vorbereitet“, so Coers.
In beiden Quartieren kommt das kooperative Baulandmodell der Stadt Köln zur Anwendung, so dass jeweils 30 Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert sein werden.
