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Zinsland startet B2B-Erweiterung Caladio

Banken und institutionelle Anleger werden angebunden und das Kredit-Reporting revolutioniert.

Zinsland, eine der führenden Plattformen für digitale Immobilienfinanzierung, expandiert. Die B2B-Erweiterung Caladio bringt Projektentwickler und Immobilienbestandshalter mit Banken und anderen gewerblichen Immobilienfinanzierern zusammen. So kann neben der digitalen Finanzierung von Mezzanine-Kapital künftig auch die gesamte Kapitalbeschaffung strukturiert und zeitsparend über eine Online-Plattform beantragt, abgewickelt und reportet werden. Die Reporting-Lösung wird zusammen mit der Taunus-Sparkasse entwickelt. „Mit Caladio erweitern wir die Plattform und verbinden erstmalig alle Stakeholder der gewerblichen Immobilienfinanzierung“, Carl von Stechow, Gründer und CIO von Zinsland.

Bislang können Projektentwickler über die Marke Zinsland Mezzanine-Kapital von Privatanlegern und HNWI für ihre Immobilienprojekte einwerben. Der Hauptteil der Finanzierung, der klassische Bankkredit, muss jedoch noch offline gesucht und vergeben werden. Mit Caladio erweitert sich das bisherige Angebot nun um den digitalen Zugang zu Fremdkapital. Hierzu werden weitere Kapitalgeber angebunden, insbesondere Banken, aber auch alternative Finanzierer wie Versicherungen oder Versorgungskassen.

Mittelständische Immobilienunternehmer können ihre Finanzierungsanfrage künftig auf dem Portal digital einstellen. Auf diesen Angaben basierend kann die gesamte Finanzierung bewertet und strukturiert werden. Dazu wird ein standardisierter Datensatz erstellt, der gezielt an Banken und alternative Kapitalgeber entsprechend ihrer hinterlegten Kriterien – beispielweise Mindestfinanzierungsvolumen oder gewünschtes Immobiliensegment – gematcht werden kann. Daraufhin geben die interessierten Kapitalgeber ihre Finanzierungangebote zu marktüblichen Konditionen ab. Nach Bedarf kann zusätzlich für das Projekt Mezzanine-Kapital über Zinsland eingeworben werden, sowohl von Privatinvestoren als auch bei größeren Tranchen von semi-institutionellen Investoren wie Family Offices.

„Mit Caladio schaffen wir erstmals eine umfassende Lösung, mit der wir die gewerbliche Immobilienfinanzierung vollständig abbilden können. Als erster Anbieter überhaupt bieten wir der Immobilienwirtschaft so einen kompletten digitalen Service zur Finanzierung ihrer Projekte. Von Kreditantrag bis Kredit-Reporting für alle Stakeholder“, sagt von Stechow.

Zusammen mit der Taunus-Sparkasse revolutioniert Zinsland auch das Kredit-Reporting
Projektentwickler haben die regulatorische Auflage, ihre Kapitalgeber regelmäßig über den Fortschritt des Projekts, Kosten und Einnahmen zu informieren. „Gemeinsam mit Banken und Projektentwicklern haben wir die Ineffizienzen im Kreditprozess sowie dem Reporting identifiziert. Diese Reportings sind oftmals inkonsistent, unvollständig und werden unpünktlich eingereicht. Der Projektentwickler, aber auch die Banken, haben hierdurch erheblichen Mehraufwand“, sagt Michael von Gruenewaldt, CFO von Zinsland. Deshalb wird zusammen mit der Taunus-Sparkasse, einem renommierten gewerblichen Immobilienfinanzierer der Rhein-Main Region, derzeit eine standardisierte, digitale Lösung für das Kredit-Reporting erarbeitet. „Wir sind stolz einen so engagierten Partner gefunden zu haben, mit dem wir in enger Abstimmung die Software entwickeln. Hierdurch schaffen wir mehr Transparenz und Übersichtlichkeit für die Finanzierungspartner und bieten den Projektentwicklern eine Reihe von Features, die ihnen die Arbeit erleichtert“, sagt von Stechow. Der Fokus liegt vor allem auf dem Rechnungseingangs-Management, inklusive Freigabe, Controlling und der automatischen Generierung der Reportings sowie dem Versand an die Empfänger.

Die Fremdkapitalvermittlung und Reporting-Funktion werden bereits im Sommer 2019 für die Projektentwickler zur Verfügung stehen. Geplant ist ein sukzessiver Ausbau des Angebots, so dass kontinuierlich weitere Services aufgeschaltet werden können.

Zinsland verkündet Kooperation mit Datenspezialisten 21st Real Estate
In Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern bildet Caladio zudem ein Benchmarking und einen effizienten Datenaustausch digital ab. Hierzu wurde mit dem Berliner Unternehmen 21st Real Estate ein weiterer Immobiliendatenspezialist als neuer Kooperationspartner gewonnen. Caladio nutzt ab sofort die durch künstliche Intelligenz gestützten Lage-, Objekt- und Marktdaten von 21st Real Estate, um Immobilienprojekte umfassend zu analysieren. Angeschlossene Immobilienpartner können mithilfe der Daten ihre Kalkulationen, Kosten und Preise optimieren. Bereits Anfang des Jahres wurde zudem die Zusammenarbeit mit Architrave, einem Anbieter für Datenräume und Künstlicher Intelligenz im Immobiliensegment, verkündet.

15.04.2019