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Wie ein deutsches Fintech von Blackrock 30 Millionen ergatterte

Scalable Capital ist ein Startup aus München. Mit seinem Robo-Advisor will das Fintech die Geldanlage automatisieren. Blackrock ist begeistert und investiert gleich mal 30 Millionen Dollar.

Die Gründer von Scalable Capital aus München: Florian Prucker, Erik Podzuweit und Professor Stefan Mittnik (Foto: Scalable Capital)
Die Gründer von Scalable Capital aus München: Florian Prucker, Erik Podzuweit und Professor Stefan Mittnik (Foto: Scalable Capital)

Blackrock ist der größte Vermögensverwalter der Welt. An der Wall Street ist das Unternehmen legendär und auch in der deutschen Immobilienbranche ist Blackrock investiert. Es ist zum Beispiel an der TLG Immobilien AG beteiligt und hält auch selbst ein Portfolio mit Immobilien in Deutschland.

Seit Anfang des Jahres ist übrigens der ehemalige Politiker Friedrich Merz Vorsitzender des Aufsichtsrates beim deutschen Blackrock-Ableger, der Blackrock Asset Management Deutschland AG.

250 Millionen Euro in 15 Monaten
Wenn Blackrock in ein Startup investiert, sorgt das für Aufsehen. So geschehen, als das Branchen-Schwergewicht mit 30 Millionen Euro beim Münchener Fintech Scalable Capital eingestiegen ist. Das Startup will die Geldanlage automatisieren - mit leichter Bedienung und geringen Gebühren. In 15 Monaten vertrauten Anleger dem Neuling bereits 250 Millionen Euro an und mit Siemens gewann man außerdem einen namhaften Konzern als Partner.

Das Konzept von Scalable Capital: Anleger beantworten Fragen zu Alter, Risikoneigung, Anlagezeitraum und -summe und ein Algorithmus erstellt einen passenden Investmentfonds. Eine Idee, die allerdings nicht nur Scalable Capital hatte.

In einem spannenden Beitrag auf t3n.de erfährt man mehr über das Modell der Münchner, warum es Blackrock-Chef Larry Fink ein Investment von 30 Millionen US-Dollar wert ist und was dem Investor besonders wichtig war.

04.07.2017