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Connected Offices – Warum das Büro der Zukunft ohne Konnektivität nicht auskommt

SPONSORED CONTENT - Vielleicht kennen Sie folgende berühmte Fehleinschätzung? „Es scheint, dass wir die Grenzen dessen erreicht haben, was mit Computertechnologie möglich ist.” Dieser Satz des US-Mathematikers John v. Neumann, der gleichzeitig als einer der Väter der Informatik gilt, stammt aus dem Jahre 1949 und war offensichtlich ein Volltreffer in Sachen historische Irrtümer.

Wiredscore Abstract

Er wäre überrascht, wie groß die Datenmengen sind, die wir tagtäglich weltweit verarbeiten. So prognostiziert das Telekommunikationsunternehmen Cisco, das sich – getrieben von neuen Anwendungsmöglichkeiten im Internet der Dinge sowie durch die kontinuierlich fortschreitende Digitalisierung – der globale Datenverkehr bis 2021 im Vergleich zu 2016 verdreifachen und 3,3 Zeta-Byte erreichen wird, was 3.300.000.000.000 GB entspricht. Das gilt auch für den mobilen Datenverkehr. So sagte der CEO von Vodafone kürzlich in einem Interview, dass sich das Datenvolumen in deren Netzen alle zwölf bis 18 Monate verdoppelt.

Je digitaler das Geschäftsmodell, desto höhere Ansprüche an Gebäude

Kein Wunder: Geschäftsmodelle werden immer digitaler und unsere Kommunikation basiert auf immer größeren Datenmengen. Daten sind in der Cloud gespeichert, E-Mails sind überall und zu jeder

Zeit abrufbar. Viele Unternehmen greifen in immer stärkerem Ausmaß, auch für die genutzte Software, auf Cloudlösungen zurück – haben diese also gar nicht mehr auf den eigenen Rechnern installiert. Dabei ist es gleich, in welcher Branche ein Unternehmen tätig ist, oder wie das Tagesgeschäft gesteuert wird. Je digitaler das Geschäftsmodell, desto höher die Ansprüche an die digitale Infrastruktur der jeweiligen (Büro-) Gebäude.

Intelligente Bürogebäude

Zur digitalen Geschäftswelt kommt ein zweiter Trend: Bürogebäude werden immer intelligenter. Sie rufen automatisch den Aufzug, wenn man ins Gebäude tritt. Sie sind in der Lage, die jeweilige Präferenz bei Luftzufuhr, Licht und Temperatur exakt zu regeln – abhängig davon, ob nur eine Person oder eine größere Gruppe im Raum ist und buchen automatisch Besprechungsräume zu den präferierten Zeiten.

Dafür nutzt ein sogenanntes Intelligent Building eine riesige Menge an Sensoren und Mikrochips. Endlose Programmierungsprozesse sind für die Steuerung und das Zusammenspiel dieser Komponenten allerdings hinderlich. Diese intelligenten Gebäude lernen selbst und zwar vom Nutzer. Die Vorteile liegen auf der Hand: Intelligente Gebäude können Ressourcen effizienter nutzen sowie Sicherheit und Komfort der Nutzer steigern.

Konnektivität als wichtigste Voraussetzung für intelligente Gebäude

Dieser Grad an Intelligenz erfordert aber auch Kapazitäten zur Steuerung der Sensoren und zur Verarbeitung von Daten, teilweise in Echtzeit. Hinzu kommen die oben beschriebenen Anforderungen der Nutzer im Gebäude und ihrer sich digitalisierenden Geschäftsmodelle in Bezug auf Glasfaserverbindungen und Mobilfunkempfang.

Das hört sich einfacher an, als sich in der Realität oft darstellt: Fragen Sie einmal zehn Bekannte, wie oft der Handyempfang oder die Datenverbindung im eigenen Bürogebäude nicht ausreichend war. Ich gehe die Wette ein, dass die meisten in den letzten Monaten Probleme hatten. Schlimmer noch, keiner kümmert sich um Verbesserungen und eine mangelhafte digitale Infrastruktur wird hilflos akzeptiert. Die Probleme werden sich zukünftig verstärken, denn wie anfänglich beschrieben, wächst das Datenvolumen exponentiell und die intelligente Immobilie ist ein Treiber hiervon.

Diese Probleme aber beeinflussen nicht nur das Arbeitserlebnis, sondern auch die vorher genannte Sensorik. Daher: Ohne Konnektivität ist auch eine funktionierende Sensorik unfähig diese Daten mithilfe von externen Programmen und Algorithmen zu verarbeiten, da diese Daten ganz einfach nicht gesendet und empfangen werden können. Das bedeutet zum Einen, dass die Immobilie suboptimal betrieben wird und zum anderen, dass die Immobilie Individualisierungsbedürfnissen der Nutzer nicht gerecht wird. Das erste hat unnötige Kosten zur Konsequenz, das Zweite führt zu Produktivitätsverlusten.

Wir bei WiredScore sind überzeugt, dass ein Gebäude mit hoher Konnektivität echte Wettbewerbsvorteile hat. Jeder Eigentümer und jeder Nutzer sollte sich nicht nur klassische Fragen nach Nutzungsarten und -konzepten, Möblierung, Architektur oder Arbeitswelten stellen. Genauso wichtig werden künftig Fragen zur digitalen Infrastruktur. Denn es gilt: Ohne Konnektivität, keine Connected Offices. John v. Neumann hätte seine Freude gehabt.

Autor: Sebastian Seehusen, Director of Germany WiredScore

08.06.2018