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Vonovia zieht Bilanz und verabschiedet Vorstand Klaus Freiberg

Vonovia-Vorstand Klaus Freiberg verlässt den Wohnungskonzern nach der Hauptversammlung in der kommenden Woche. Für ihn rückt Arnd Fittkau in das Führungsgremium nach.

Die Vonovia SE hat eine neue Milliarden-Anleihe emittiert (Bild: Vonovia SE)
(Bild: Vonovia SE)

Klaus Freiberg (57) verlässt die Vonovia SE. Arnd Fittkau (46), bisher Generalbevollmächtigter von Vonovia für das Segment Bewirtschaftung, wird an seiner Stelle in den Vorstand berufen. Das Segment Value-add, in dem die Dienstleistungen von Vonovia gebündelt sind, und das von Klaus Freiberg in Personalunion mit der Bewirtschaftung geleitet wurde, wird zukünftig vom Vorstandsvorsitzenden von Vonovia, Rolf Buch, verantwortet und operativ von der neuen Generalbevollmächtigten Konstantina Kanellopoulos geführt.

Arnd Fittkau hat als Generalbevollmächtigter bei Vonovia in den vergangenen Jahren das bundesweite Bewirtschaftungsgeschäft. Eine seiner Hauptaufgaben soll es sein, die Präsenz in den Beständen weiter auszubauen und die Beziehungen zu den Kunden und zur lokalen Politik zu vertiefen, so Rolf Buch.

Im ersten Quartal des Jahres konnte Vonovia sein operatives Ergebnis nach Zinsen und Steuern (FFO) auf 303,6 Millionen Euro steigern (plus 20 Prozent). Die Mieteinnahmen stiegen um ein Fünftel auf 505 Millionen Euro. Die Duchschnittsmiete erhöhte sich auf 6,56 Euro pro Quadratmeter – sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig steckte Vonovia mit 242 Millionen Euro rund 75 Prozent mehr in Modernisierung und Neubau.

Seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr hob Vonovia aufgrund der "dynamischen Entwicklung" im deutschen, österreichischen und schwedischen Wohnungsmarkt leicht an. Das Unternehmen peilt für das Gesamtjahr 2019 ein operatives Ergebnis (FFO) in Höhe von 1,17 bis 1,22 Milliarden Euro an. 

07.05.2019