zurück

Von digitalen Blendern und Buzzwords

Der Digitalisierungs-Hype kreiiert immer mehr abenteuerliche Jobtitel und Buzzwords. Von der Visitenkarte des Chief Garage Officers sollte sich aber erstmal niemand blenden lassen. So erkennen Sie digitale Schaumschläger.

Wenn es um Digitalisierung geht, begegnet man immer wieder auch Blendwerk und Klischees (Foto: rawpixel/unsplash.com)
Wenn es um Digitalisierung geht, begegnet man immer wieder auch Blendwerk und Klischees (Foto: rawpixel/unsplash.com)

Seit einiger Zeit höre ich in Gesprächen mit jungen Unternehmern aus dem Digitalumfeld immer wieder diesen einen Satz: "Wir wollen eigentlich gar nicht so gerne als Proptech bezeichnet werden!" Aha, und warum nicht? Als Antwort kommt dann meist, die Vokabel sei irgendwie schon verbrannt und mit so vielen Klischees aufgeladen, mit denen man gar nicht in Verbindung gebracht werden möchte. Buzzword-Alarm!

Die Immobilienwirtschaft steht damit längst nicht allein, wie ein aktueller Beitrag auf manager-magazin.de zeigt. Dort wird beispielhaft folgende Szene beschrieben:

„Der neue Digital Consultant schaut Ihnen tief in die Augen und sagt mit fester Stimme: 'Wenn Sie keine KPIs für Ihre Cloud-based Services definieren, sind Sie zwar Technology driven, aber Sie haben kein Value Generation Mindset. Logisch, oder?' Alle Anwesenden im Raum nicken betreten. Der Vorstand schaut mit strenger Miene in die Runde. Die Buzzwords haben gesessen."

Buzzwords, Marketing und coole Titel. Die Digitalisierung treibt teilweise recht absurde Blüten. Hier geht es zum Beitrag:

So werden Sie zum digitalen Schaumschläger  

23.02.2018