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Verkaufszahlen von Immobilien sinken durch Corona

Beispiel China: In den ersten beiden Monaten 2020 gab es einen deutlichen Rückgang vor allem auf dem Wohnungsmarkt.

Ein Blick nach Asien illustriert, welche Folgen die Corona-Epidemie für die Immobilienmärkte haben kann. In China sind in den ersten beiden Monaten dieses Jahres die Investmentzahlen deutlich zurückgegangen. Laut dem chinesischen nationalen Büro für Statistik sank im Wohnungsbereich die Zahl der verkauften Quadratmeter im Vergleich zu Januar/Februar 2019 um 39 Prozent und erreichte 58 Millionen Quadratmeter. Wenn man die Investmentsumme als Maßstab nimmt, betrug der Rückgang 36 Prozent.

In der Folge nahmen die Immobilienentwickler auch weniger Kredite auf. Die Summe der Immobilienfinanzierungen fiel im Januar/Februar um 17,5 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Entwickler gaben um 36 Prozent weniger Geld aus, um neue Flächen zu akquirieren. Und so sank auch die Zahl der Projektstarts um 45 Prozent.

In China werden die beiden ersten Monate des Jahres in der Statistik gemeinsam betrachtet, um den Effekt der Neujahrsferien, die immer in diesen Zeitraum fallen, auszugleichen. Dies erläutert das englischsprachige Internetportal Mingtiandi.

Autorin: Roswitha Loibl

20.03.2020