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Umfrage zu APIs in der Immobilienwirtschaft

Laut einer Umfrage sind Programmierschnittstellen (APIs) die wichtigste technische Funktion für mehr als die Hälfte der Immobilienprofis. Sie äußern allerdings auch den Wunsch nach Verbesserungen.

Im Rahmen einer von Drooms beauftragten Umfrage unter europäischen Immobilien-Fachleuten, gaben fast zwei Drittel aller befragten Immobilienfachleute an, dass sie APIs als bevorzugte Funktion, in die von ihnen genutzte technische Plattform integrieren würden. 67 Prozent der Immobilienprofis sind der Überzeugung, ihre Organisationen würden effizienter arbeiten, wenn ihre Systeme nahtlos mit Drittplattformen integriert wären, die ihnen Zugriff auf eine Vielzahl von Funktionalitäten bieten. 32 Prozent gehen sogar von einer enormen Steigerung aus.

APIs: das nächste große Digitalisierungsthema in der Immobilienwirtschaft?
APIs unterstützen eine Verbindung von Softwaresystemen und Daten zwischen Unternehmen und Drittanbietern und ermöglichen so einen entscheidenden Schritt bei der Optimierung von Arbeitsabläufen. Die Umfrage zeigt, dass über die Hälfte (59 Prozent) der Immobilienfachleute sich trotz des disruptiven Potenzials von Programmierschnittstellen eine Verbesserung der APIs wünscht, noch vor dem Wunsch nach mehr Sicherheit (41 Prozent) durch diese Schnittstellen oder der Implementierung der Blockchain (15 Prozent).

Alexandre Grellier, Mitgründer und Geschäftsführer von Drooms, sagt: „Unsere Umfrage unterstreicht das dringende Bedürfnis nach größerer Konnektivität bei Geschäftsprozessen in der gesamten Immobilienbranche, um Abläufe zu optimieren und letztlich die Produktivität zu steigern. Durch Öffnung unserer API wollen wir die organisatorischen Prozesse unserer Kunden auf automatisierte und effizientere Weise unterstützen, indem wir eine fundierte Entscheidungsfindung vereinfachen und dafür sorgen, dass Deal-Profis den Zugriff von Stakeholdern auf Due-Diligence-Unterlagen schneller managen können.”

Digitale Disruptoren im Überblick
Aufgrund der Aussagen von 47 Prozent der Befragten benannte die Umfrage auch künstliche Intelligenz (KI) als weiteren disruptiven Tech-Trend für die Immobilienbranche in den nächsten drei Jahren. Es folgten Big-Data-Analyse (29 Prozent), das Internet der Dinge (26 Prozent), Automatisierung (24 Prozent), Umstellung auf die Cloud (21 Prozent), virtuelle/erweiterte Realität (18 Prozent), Blockchain (15 Prozent), 5G (15 Prozent) und Mobilfunktechnologie/mobile Apps (15 Prozent).

Die Frage nach den potenziellen Auswirkungen der Implementierung dieser Technologien wurde von über der Hälfte (56 Prozent) der Immobilienprofis mit deren Fähigkeit zur drastischen Kostensenkung beantwortet. Ferner wurde von ebenfalls 56 Prozent der Befragten die gesteigerte Effizienz von Geschäftsprozessen angeführt. Die Hälfte war zudem der Auffassung, die Übernahme dieser Technologien könne Unternehmen einen erheblichen Wettbewerbsvorteil bringen.

Die zunehmende Automatisierung der Immobilienbranche wird durch eine Reihe von Anwendungen verdeutlicht. Knapp zwei Drittel (65 Prozent) der Immobilienfachleute sind der Ansicht, Automatisierung könne einen erheblichen Teil der Dokumentenarchivierung ergänzen und übernehmen. Zudem betrachten 65 Prozent der Immobilienfachleute Automatisierung als effektive Lösung für Investment Reporting. Zu weiteren Funktionen, die laut Immobilienprofis erheblich automatisiert .

In der April-Ausgabe von immobilienmanager lesen Sie ein Interview mit Drooms-Mitgründer Alexandre Grellier.

08.04.2020