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Trei nimmt Cross-Border-Finanzierung auf

Trei Real Estate hat über ihre polnische Tochtergesellschaft bei der pbb Deutsche Pfandbriefbank ein langfristiges Darlehen im Volumen von 51 Millionen Euro aufgenommen.

Das Darlehen ist eine Cross-Border-Finanzierung und umfasst zwei Tranchen mit einer Laufzeit von fünf und zehn Jahren. Als Sicherheit dienen 40 Supermärkte aus dem Bestandsportfolio der Trei Poland, die an Biedronka, den polnischen Marktführer im Lebensmitteleinzelhandel, vermietet sind. Die Trei will mit den Fremdmitteln ihren Wachstumskurs finanzieren.

Matthias Schultz, CFO der Trei Real Estate, führt aus: "Es handelt sich bei dem Darlehen um eine klassische Immobilienfinanzierung, die durch Grundschulden und Mieteinnahmen besichert ist. Die 40 Immobilien waren bislang frei von Krediten – entweder weil sie seit der letzten Finanzierungsrunde neu erbaut wurden oder alte Finanzierungen komplett zurückgeführt waren."

Perspektivisch will das Unternehmen seinen Verschuldungsgrad deutlich steigern. Schultz dazu: "Mit dieser Finanzierung werden wir die Fremdkapitalquote der Trei Real Estate auf rund 39 Prozent steigern. Dies bedeutet einen Zuwachs um fast zehn Prozentpunkte innerhalb des letzten Jahres. Ende 2020 soll unsere Fremdkapitalquote bei 40 bis 45 Prozent liegen. Unser mittelfristiges Ziel ist 50 Prozent in Bezug auf das Gesamtportfolio. "

Pepijn Morshuis, CEO der Trei Real Estate, zur weiteren Strategie der Trei: „Das Ziel dieser Finanzierung ist, Kapital freizusetzen, um unsere Entwicklungsaktivitäten in Polen und Deutschland zu finanzieren. Einen Teil des Kapitals werden wir für die Entwicklung weiterer Vendo Parks in Polen einsetzen, der Rest wird für die Entwicklung von Wohnprojekten nach Deutschland zurückgeführt. Zusätzlich zu unserem Bestandsportfolio haben wir Projektentwicklungen von derzeit rund 960 Millionen Euro in der Pipeline.“

Insgesamt betreibt die Trei in Polen rund 100 Supermarktimmobilien, die an Biedronka vermietet sind, sowie 17 Vendo Parks.

17.08.2020