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Staubsauger-Roboter verraten Amazon, Google & Co. Wohnungsdaten

Staubsauger-Roboter sind nichts Neues mehr. Sie reinigen seit Jahren automatisch viele tausende Wohnungen. Dabei sammeln sie Daten, die Internetkonzerne wie Google und Amazon nur allzu gerne nutzen würden.

Saugen und Sammeln: Die gesammelten Daten der Staubsauger-Roboter aus den Wohnungen sind begehrt (Foto: iRobot)
Saugen und Sammeln: Die gesammelten Daten der Staubsauger-Roboter aus den Wohnungen sind begehrt (Foto: iRobot)

Es gibt Tätigkeiten, die sich wohl fast jeder gerne ersparen würde. Müll runtertragen zum Beispiel. Bügeln, Fensterputzen und Spülen stehen sicher auch ganz oben auf der Streichliste. Einige dieser ungeliebten Hausarbeiten lassen sich einfach "outsourcen", etwa an Dienstleister wie Fensterputzer oder die Reinigung ums Eck.

Auch für das Staubsaugen gibt es seit einigen Jahren eine Lösung, die immer mehr Haushalte sauber halten: Staubsauger-Roboter.

Die autonomen Maschinen erinnern an globige Diskusscheiben und tasten sich mithilfe von Sensoren durch die Räume. MIllionenfach sind sie mittlerweile weltweit im Einsatz und durch die technologischen Fortschritte können sie mittlerweile sogar Wohnungen kartografieren. Die Hersteller der Staubsauger-Roboter scheint das auf den Plan zu rufen, wie eine Kontroverse um den Hersteller iRobot zeigt.

Es geht um die gewonnen Daten aus den Wohnungen und was damit passiert. Internetriesen wie Amazon und Google wären sicher brennend daran interessiert, wie ein Beitrag auf wired.de zeigt. Der CEO eines Herstellers hatte im Interview die Weitergabe an Dritte angekündigt - sein Unternehmen beeilte sich zu widersprechen.

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09.08.2017