zurück

Schweden investieren in Wiesbaden

Ein Tochterunternehmen von Hemsö Fastighets hat in Wiesbaden das Ausbildungszentrum einer deutschen Behörde erworben.

Das schwedische Unternehmen Hemsö Fastighets hat über ein Tochterunternehmen in Wiesbaden ein Ausbildungszentrum einer deutschen Behörde erworben. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei 67 Millionen Euro. Das Objekt im Stadtteil Mainz-Kastel verfügt über rund 13.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche. Das gesamte Gebäude ist langfristig an eine Bundesbehörde vermietet.

Der Verkäufer, die zur Graw Gruppe gehörende Immo Raising, hat im vergangenen Jahr das gesamte als Büro genutzte Objekt umgebaut und umfangreich modernisiert. Hemsös Gesamtportfolio mit 60 Objekten und Grundstücken in Deutschland hat mit diesem Erwerb einen aktuellen Marktwert von rund 910 Millionen Euro.

„Bereits im Jahr 2017 haben wir damit begonnen, neben dem Segment der Pflege- und Seniorenimmobilien auch in andere Immobilien sozialer Infrastruktur, besonders im Bereich Bildungseinrichtungen, Rechtswesen oder Behörden, zu investieren. Der aktuelle Ankauf des Ausbildungszentrums in Wiesbaden setzt diese Strategie kontinuierlich fort“, sagt Jens Nagel, Geschäftsführer der Hemsö. „Trotz der aktuellen Herausforderungen bedingt durch die Corona-Krise wollen wir an unseren für das Jahr 2020 gesteckten Expansionszielen festhalten“, ergänzt Nagel.

Transaktionsberater für Hemsö war deren strategischer Partner, die Quadoro Real Estate mit Sitz in Offenbach.

06.04.2020