zurück

„Potenzial noch lange nicht erschöpft“

SPONSORED CONTENT- Interview mit Alexander Schlömer, Vertriebsleiter für den Bereich Mikrowohnen bei der KSK-Immobilien GmbH.

KSK b.loved
Bildquelle: cadman GmbH

Herr Schlömer, Sie sind Vertriebsleiter für den Bereich Mikrowohnen bei der KSK-Immobilien . Wie kam es zur Gründung des Bereichs?

Alexander Schlömer: Unsere ersten Erfahrungen mit Mikrowohnungen haben wir im Jahr 2011 gesammelt. Ein Grundstückseigentümer hielt sein Grundstück hinsichtlich einer konventionellen Wohnbebauung für unverkäuflich und kam auf uns zu. Bei der Beurteilung durch unsere Experten stellte sich heraus, dass der Standort durchaus für Mikrowohnungen Potenzial hat. Wir konnten in der Folge einen Projektentwickler aus dem Bereich Mikrowohnen gewinnen und Studenten- und Pendlerapartments realisieren. Die Infrastruktur und gute Verkehrsanbindung überzeugten die Käufer, denn für Pendler und Studenten spielen diese Faktoren eine besonders große Rolle. Das Projekt wurde zügig veräußert und nach Fertigstellung ebenso schnell komplett vermietet. Am Ende profitierten alle Beteiligten: Ein vermeintlich unverkäufliches Grundstück wurde veräußert und die Erwerber können bereits heute von einer hohen Wertsteigerung profitieren.

Was unterscheidet Mikrowohnen aus Investorensicht von konventionellem Wohnraum?

A. Schlömer: Viele Käufer von Neubauimmobilien im urbanen Raum sind Kapitalanleger. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass es immer schwieriger wird, für Neubauwohnungen mit Wohnflächen von mehr als 80 m² attraktive Mieten für Investoren zu erzielen. Im Bereich Mikroapartments hingegen können – dank passender Konzepte – nicht selten Nettomieteinnahmen von mehr als 20 EUR/m² erzielt werden. Somit bietet Mikrowohnen attraktive Kaufpreispotenziale für die Initiatoren und verspricht hohe Renditen für den Käufer, sodass das Produkt bei Kapitalanlegern inzwischen zu einer der beliebtesten Assetklassen geworden ist.

Worin sehen Sie das Potenzial und den Mehrwert von Mikrowohnprojekten?

A. Schlömer: Der Vorteil, der uns 2011 überzeugte, ist auch heute noch einer der wesentlichen Gründe: Vermeintlich unrentable Grundstücke erzielen dank passender Wohnkonzepte Mietpotenziale, die den Investoren und Initiatoren attraktive Renditen ermöglichen. Das gilt z. B. für Grundstücke an Bahntrassen und Verkehrsknotenpunkten, die so verkäuflich werden. Gerade Studenten ist nicht die Schönheit eines Standortes, sondern vielmehr die Funktionalität (Innenstadtlage, Verkehrsanbindung, Infrastruktur) wichtig. Passgenau auf die Nutzergruppen zugeschnittene Wohnräume ermöglichen attraktive Mieteinnahmen, von denen Projektentwickler, Bauträger und Investoren profitieren.

Welche spezialisierten Vermarktungsstrategien für Mikroapartments verfolgen Sie?

A. Schlömer: Wir übernehmen nicht nur den Verkauf, sondern setzen bereits deutlich früher an. Mit unserem hauseigenen Bereich für Research stehen wir Projektentwicklern, Grundstückseigentümern und Bauträgern bereits von Anfang an mit Consultingdienstleistungen, z. B. wissenschaftlichen Standortanalysen, zur Seite und können sie so schon bei der Entwicklung der Angebote unterstützen. Außerdem konzipiert unser Marketing professionelle Vermarktungsunterlagen, von der Broschüre über Kundenmailings bis hin zu Bautafeln. Zudem profitieren unsere Kunden von dem großflächigen Sparkassennetzwerk. Durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Sparkassen können wir unsere Consulting- und Vertriebsdienstleistungen in ganz Deutschland anbieten.

Was sind die Aufgaben der KSK-Immobilien innerhalb des Sparkassenverbunds?

A. Schlömer: Durch unseren Kooperationspartner, die LBS Immobilien GmbH NordWest, die mit über 100 Sparkassen kooperiert, erhalten wir Zugang zum größten Vertriebsnetzwerk Deutschlands. Dieses nutzen wir für den Vertrieb von Mikrowohnprojekten. Zudem bieten wir anderen Sparkassen Vertriebsschulungen und Beratungsunterstützung an. Auch übernehmen wir den Prüfungsprozess von Projekten, um sicherzustellen, dass unsere Projekte mit Qualität und einem nachhaltigen Konzept überzeugen.

Wie sehen Sie die weitere Entwicklung von Mikroapartments?

A. Schlömer: Unserer Einschätzung nach ist das Potenzial für Mikroapartments noch lange nicht erschöpft. Das Angebot an Grundstücksflächen in deutschen Metropolen und Oberzentren ist zu knapp, um den Bedarf zu decken. Zudem halten wir es für sinnvoll, das Produkt Mikrowohnen innovativ weiterzuentwickeln. Nach den Studentenapartments etablieren sich inzwischen immer mehr Angebote für Serviced Apartments bzw. Bordinghouses, die in erster Linie für Geschäftsleute/Manager sehr interessant sind. Und auch neuartige, urbane Wohnangebote für die immer stärker wachsende Gruppe der Best Ager ab 55 werden unserer Einschätzung nach folgen.

22.11.2017