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Polnischer Immobilienmarkt profitiert von dynamischer Wirtschaftsentwicklung

SPONSORED CONTENT – Haben Polens Immobilienmärkte mittlerweile westeuropäische Standards erreicht? Und wie entwickeln sich die einzelnen Asset-Klassen? Hier die Ergebnisse der aktuellen Studie der Deutschen Hypo.

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Foto: steffen hellwig / pixelio.de

Die polnische Wirtschaft wächst unaufhaltsam. Allein in den vergangenen fünf Jahren legte die Wirtschaftsleistung um insgesamt 22 % zu. Die günstigen fundamentalen Rahmenbedingungen führen dazu, dass sich die Büro-, Einzelhandels- und Logistikimmobilienmärkte auf Expansionskurs befinden und sich zunehmend westeuropäischen Standards angleichen, so dass der polnische Immobilienmarkt als Investmentdestination zunehmend attraktiver wird. Dies spiegelt sich auch in den jüngsten Zahlen wider: Als größter Immobilieninvestmentmarkt Mitteleuropas konnte 2018 ein Investitionsvolumen in Höhe von fast 7,3 Milliarden Euro erzielt werden. Damit wurde der Vorjahresrekord noch einmal um 43 % überboten.[1]

Ökonomische Eckdaten Polen
Ökonomische Eckdaten (Veränderung ggü. dem Vorjahr in%)

Sabine Barthauer, Vorstandsmitglied Deutsche Hypo: „Zudem verzeichnen wir im Deutsche Hypo Real Estate Economy Index (REECOX)[2], dass sich die polnische Immobilienkonjunktur seit 2008, ohne größere Ausschläge nach oben oder unten, äußerst positiv entwickelt. Die charakteristische Konstanz der polnischen Immobilienkonjunktur setzte sich auch im ersten Quartal 2019 fort. Gegenüber dem Vorquartal legte der REECOX-Wert um 0,5 % auf 187,6 Punkte zu.“

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Deutsche Hypo REECOX: Entwicklung der polnischen Immobilienkonjunktur im Vergleich zu ausgewählten europäischen Kernmärkten

Angesichts dieser Rahmenbedingungen rechnet die Deutsche Hypo im weiteren Jahresverlauf mit einer hohen Nachfrage auf dem Büroimmobilienmarkt. Einhergehend mit dem bestehenden Nachfrageüberschuss und moderateren Fertigstellungszahlen ist ein Rückgang der Leerstandsquote zu beobachten. Infolge der im weiteren Jahresverlauf sowie 2020 erwarteten hohen Fertigstellungszahlen dürfte die Leerstandsquote vorübergehend wieder zunehmen, bevor in den Folgejahren mit einem weiteren Leerstandsabbau zu rechnen ist. Neben Warschau ist insbesondere auch in den Regionalmärkten mit einer weiteren Expansion des Büroflächenbestandes zu rechnen, da diese von dem zunehmenden Trend der Standortdiversifikation profitieren.

Der polnische Einzelhandelsimmobilienmarkt wird in den kommenden Jahren dank steigender Löhne und Gehälter weiterhin von einem hohen privaten Konsum und damit einhergehend auch steigenden Einzelhandelsumsätzen bestimmt. Der aktuell noch geringe, jedoch in Zukunft weiter steigende Anteil des Online-Handels setzt den Einzelhandel unter Veränderungsdruck. Dieser Entwicklung versuchen polnische Shopping-Center zunehmend durch attraktivitätssteigernde Angebote aus dem Freizeitsegment sowie durch Multi-Channel-Konzepte zu begegnen.

Wie in Deutschland wies der polnische Logistikimmobilienmarkt in den vergangen Jahren eine hohe Dynamik auf und konnte seinen Bestand an modernen Lagerflächen massiv ausbauen. Auch im weiteren Jahresverlauf ist mit einer weiterhin hohen Nachfrage auf den Vermietungs- und Investmentmärkten zu rechnen. Das Land profitiert angesichts des aktuellen Infrastrukturausbaus (insbesondere des Straßennetzes) in Zukunft weiterhin von dem wachsenden innereuropäischen Warentransport. Nicht zuletzt ergeben sich angesichts des wachsenden E-Commerce zusätzliche Chancen für den Logistikimmobilienmarkt Polen.

Ausblick für den Immobilienmarkt Polens

„Auch im weiteren Jahresverlauf sowie in 2020 ist mit einer positiven Wirtschaftsentwicklung zu rechnen, wenn auch mit etwas moderateren Zuwachsraten. Damit kann der polnische Immobilienmarkt seinen Expansionskurs nahezu uneingeschränkt fortsetzen und seine Attraktivität weiter steigern. Lediglich eine Abschwächung des internationalen Handels oder eine Zunahme der Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit von Polens Justizsystem könnten sich dämpfend auf die Wirtschaftsentwicklung auswirken“, resümiert Sabine Barthauer.

[1] BNP Paribas: Investing in Poland 2019

[2] Der REECOX-Index basiert auf einem ökonometrischen Modell, welches die Eingangsvariablen DAX, DIMAX, Economic Sentiment Indicator, EZB-Basiszins sowie den Zins für 10-jährige Bundesanleihen umfasst.


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13.08.2019