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Nürnberg: Stadtquartier "In den Nordstadtgärten" mit Architekturpreis der Stadt ausgezeichnet

Das neue Stadtquartier "In den Nordstadtgärten" der KIB Gruppe wurde mit dem Architekturpreis der Stadt Nürnberg 2018 ausgezeichnet.

Stadtquartier „In den Nordstadtgärten“ mit dem Architekturpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet (Fotorealistische Darstellung Abbildung: KIB Gruppe)
Stadtquartier „In den Nordstadtgärten“ mit dem Architekturpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet (Fotorealistische Darstellung Abbildung: KIB Gruppe)

Das neue Stadtquartier „In den Nordstadtgärten“ ist eines der größten Wohnbauprojekte in Nürnberg. Nun wurde das Projekt der KIB Gruppe mit dem Architekturpreis der Stadt Nürnberg 2018 ausgezeichnet. Die wichtigsten Vergabekriterien: Gestalterische Qualität, Nachhaltigkeit und Standortgerechtigkeit.

Alle zwei Jahre würdigt der Architekturpreis der Stadt Nürnberg Bauten, städtische Räume und Freianlagen, die erfolgreich und langfristig zum baukulturellen Reichtum und zur Lebensqualität in der Stadt beitragen. Mit 40 Häusern und 574 Wohneinheiten auf 40.000 Quadratmetern Grundstücksfläche nimmt das Stadtquartier „In den Nordstadtgärten“ schon aufgrund seiner Größe prägenden Einfluss auf seine Umgebung. Insbesondere der Erhalt und die Integration des Tucher-Turms – in dem ebenfalls Wohnungen untergebracht sind – setzt ein aus der Distanz sichtbares Signalelement und steht für die Geschichte des Quartiers.

Auf dem früheren Areal der Traditionsbrauerei Tucher ist seit Baubeginn im Juni 2011 ein lebendiger Stadtteil mit viel Grünflächen entstanden. Sechs Gebäudeensembles fungieren als eigenständige Quartiere. Die Nutzungsmöglichkeiten des Stadtquartiers sind vielfältig, wie der geschäftsführende Gesellschafter der KIB Gruppe Richard Minartz erklärt: „Die Bewohner der verschiedenen Eigentums- und Mietwohnungen sowie der speziell auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnittenen Service-Wohnungen sollen hier ein innovatives und lebendiges Umfeld vor finden.“ Insbesondere die geschützten Bereiche zwischen den Häusern mit ihren freien, fließenden und nicht nur vom rechten Winkel bestimmten Grünflächen betonen den eigenwilligen Charakter des neuen Quartiers und steigern die Aufenthaltsqualität erheblich. Hinzu kommen eine Kindertagesstätte, die direkte Anbindung an den neugestalteten Schillerplatz sowie ein Café im ehemaligen Sudhaus.

Die Entscheidung über die Vergabe des Architekturpreises traf der Stadtrat in nichtöffentlicher Sitzung im November 2018. Berücksichtigt wurden insgesamt 20 eingereichte Arbeiten.

11.03.2019