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P+B Group übernimmt Quartiersentwicklung in Neuss

In Neuss soll mit dem Inbus-Viertel eine rund 50.000 Quadratmeter große Konversionsfläche zu einem gemischten, sozialen und nachhaltigen Stadtquartier entwickelt werden.

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Das Inbus-Areal der ehemaligen Rheinischen Schrauben- und Mutterfabrik Bauer & Schauerte in Neuss. (Bild: P+B Group/Bema)

Die P+B Group, Projektentwickler und Bauträger mit Hauptsitz in Sankt Augustin bei Bonn, hat das unmittelbar am Neusser Hauptbahnhof gelegene rund 50.000 Quadratmeter große Inbus-Viertel von der Düsseldorfer Bema-Gruppe erworben. Über den Kaufpreis haben Verkäufer und Käufer Stillschweigen vereinbart. Die Bema-Gruppe war seit Ende 2016 Eigentümerin des baufälligen Areals am Neusser Hauptbahnhof.

Zur Entwicklung der Konversionsfläche der ehemaligen Rheinischen Schrauben- und Mutterfabrik Bauer & Schauerte hat die Bema-Gruppe bereits einen städtebaulichen Wettbewerb gemeinsam mit der Stadt Neuss durchgeführt und Planungsrecht für ein modernes Stadtquartier konzipiert. Der Offenlagebeschluss zum Bebauungsplan steht als nächster Verfahrensschritt an. Die Gesamtfläche ist weitgehend von Bema zurückgebaut und dekontaminiert worden.

Darauf aufbauend startet die P+B Group in enger Kooperation mit der Stadt Neuss ihre Planungen zur Entwicklung des Inbus-Viertels. Ziel ist die Realisierung des gemischten, sozialen und nachhaltigen Stadtquartiers, das einen stadtbildprägenden Charakter haben soll. Identitätsstiftende Gebäude der ehemaligen Schrauben-Fabrik sollen dabei erhalten und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Neben einem hohen Wohnanteil sind gemäß dem Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Büro- und Hotelnutzungen, Nahversorgung, Kitas, soziale und kulturelle Einrichtungen sowie Grün- und Freiflächen vorgesehen.

„Eines unserer wesentlichen Geschäftsfelder ist die Brachflächen- und Grundstücksentwicklung, die wir nun mit dem Abschluss des Veräußerungsprozesses erfolgreich in Neuss umsetzen konnten. Mit der P+B Group haben wir das Projekt nach Abschluss unserer Arbeiten in die Hände eines Projektentwicklers gegeben, der das Projekt im Sinne der gemeinsam mit der Stadt Neuss entwickelten Konzeption umsetzen wird“, so Ralph Schneemann, Geschäftsführer der Bema-Gruppe.

„Das Inbus-Viertel passt perfekt in das Profil unserer Projektierungen“, betonte Gerd Hebebrand, Geschäftsführender Gesellschafter der P+B Group. Neben einer Reihe weiterer Quartiere habe die P+B Group zum Beispiel das nahezu gleich große „Parkend“ im Europaviertel Frankfurt als Teilprojekt der Konversion des ehemaligen Güterbahnhofs zu einem mehrfach ausgezeichneten Wohnquartier entwickelt. „Wir werden das Inbus-Viertel mit hoher Sensibilität für seine Industriegeschichte und einem ganzheitlichen, integrierten Konzept zu einem zukunftsorientierten Stadtquartier mit einem modernen Energie- und Mobilitätskonzept entwickeln und dabei vor allem neuen Wohnraum in der Metropolregion Düsseldorf schaffen“, so Hebebrand.

Beim Ankauf des Inbus-Viertel wurde die P+B Group beraten und unterstützt von der Kanzlei Meyer-Köring sowie dem Notariat Arnoul, Möller & Plantiko. Die Bema-Gruppe wurde rechtlich durch die Kanzlei Taylor Wessing beraten.

01.04.2021