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Neue Wohninvestment-Studie: Risiko-Rendite-Vergleich A-, B-, C-Städte

Bulwiengesa und die Deutsche Invest Immobilien (dii) haben deutsche Städte mitteinander verglichen. Wo lohnen sich Wohninvestments noch, wo sind das Verhältnis von Marktrisiko und IRR besonders attraktiv. Hier die Ergebnisse.

Befeuert durch die weiterhin günstigen Zinsen und aufgrund der erhöhten Nachfrage nach Immobilien als Kapitalanlage haben sich Wohnimmobilien in den vergangenen Jahren erheblich verteuert. Insbesondere in den A-Städten kam es zu Höchstständen bei Miet- und Kaufpreisen. Investoren und Bauträger richten ihren Fokus daher zunehmend auf B- und C-Städte in der Hoffnung, hier eine sinnvolle Alternative zu finden.

(Quelle: Bulwiengesa/d.i.i.)
(Quelle: Bulwiengesa/d.i.i.)

Eine neue Studie der Bulwiengesa AG im Auftrag der d.i.i. Deutsche Invest Immobilien GmbH hat deshalb untersucht, welche Faktoren ausschlaggebend sind, ob eine Stadt eine echte Investitionsalternative darstellt und welche deutschen B- und C-Städte ein attraktives Rendite-Risiko-Verhältnis bieten. Insgesamt hat die Studie 43 deutschen A-, B- und C-Städte untersucht.

Das Marktrisiko war in allen untersuchten Städten stabil. Wenig überraschend weisen die A-Städte das geringste Marktrisiko auf. Auffällig bei der Risikobetrachtung: Freiburg schafft es als C-Stadt unter die Top 3 und ist ähnlich sicher wie Frankfurt, München oder Stuttgart. Das zeigt sich am Markt auch darin, dass die Ankaufsrenditen in Freiburg bereits nah am Frankfurter Niveau sind. Auch Regensburg, Heidelberg und Mainz weisen ein geringes Marktrisiko auf.

Bei der Renditebetrachtung zeigt sich, dass Augsburg mit einem IRR-Spread zwischen 3,6 und 5,5 Prozent das höchste Potenzial der verglichenen Städte aufweist. Der Durchschnitt der übrigen C-Städte liegt lediglich bei 3,3 bis 4,8 Prozent. Zum Vergleich: Für Berlin weist die Studie 2,1 bis 3,7 Prozent IRR aus.

(Quelle: Bulwiengesa/d.i.i.)
(Quelle: Bulwiengesa/d.i.i.)

Legt man die Risiko und die Renditebetrachtung übereinander, zeigt sich, dass besonders die B-, und C-Städte attraktive Investitionsstandorte darstellen, die in den Ballungszentren der A-Städte liegen, so zum Beispiel Darmstadt, Mainz, Offenbach oder Augsburg. Und: Ein höheres Marktrisiko geht nicht immer im gleichen Maß mit höheren Renditechancen einher. So weist zum Beispiel Magdeburg einen vergleichsweise hohen Risikoscore auf, bietet aber im Gegenzug geringere Renditechancen als etwa das wesentliche sicherere Stuttgart.

(Quelle: Bulwiengesa/d.i.i.)
(Quelle: Bulwiengesa/d.i.i.)

25.04.2019