zurück

München: Temmler-Areal wird zu Büro- und Gewerbequartier

Art-Invest und Accumulata entwickeln unter dem Namen "Die Macherei" 64.000 Quadratmeter Büro- und Gewerbeflächen. Im Herbst sollen die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Temmler-Areal starten.

Visualisierung des zentralen Platzes von
Visualisierung des zentralen Platzes von "Die Macherei" (Foto: Art-Invest/Accumulata Immobilien)

Aus dem ehemaligen Temmler-Areal im Osten Münchens wird „Die Macherei“. Das hat der Projektentwickler, ein Joint Venture aus Art-Invest Real Estate und Accumulata Immobilien, bekannt gegeben. Geplant ist ein urbanes Büro- und Gewerbequartier, das national wie international etablierte Unternehmen und Start-ups anzieht, zugleich aber auch Mehrwerte für den Bezirk Berg am Laim schaffen soll. Den Bauvorbescheid hatte die Stadt im November genehmigt. Der Baustart ist für Herbst 2017, die Fertigstellung für Ende 2019 vorgesehen.

Hotel, Konzerne, Start-ups
Auf der 26.400 Quadratmeter großen Grundstücksfläche an der Berg-am-Laim-Straße wird noch im Januar mit dem Abbruch der brachliegenden Industriegebäude des Arzneimittelherstellers Temmler begonnen. An ihrer Stelle plant der Projektentwickler ab Herbst 2017 den Bau von insgesamt sechs Gebäuden. Neben einer zentralen Plaza werden mehr als die Hälfte des bisher verschlossenen Grundstücks für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

In den Gebäuden selbst entstehen Geschäfts- und Einzelhandelsflächen, Restaurants, ein Design-Hotel, ein Boardinghouse und ein Fitnessstudio. Herzstück des Ensembles ist das sogenannte Inkubatorgebäude, das mit rund 15.000 Quadratmetern als Start-up-Hub angelegt ist.

Für den stadtplanerischen Entwurf zeichnet das Büro OSA Ochs Schmidhuber Architekten aus München verantwortlich. Zudem haben die Projektpartner Ende 2016 einen Architekturwettbewerb ausgelobt. Acht namhafte nationale und internationale Büros wurden eingeladen, ihre Entwürfe einzureichen. Auf den ersten drei Plätzen behaupteten sich HWKN Hollwich Kushner aus New York, Henning Larsen Architects aus Kopenhagen/München sowie msm meyer schmitz-morkramer aus Köln/Frankfurt.

25.01.2017