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München: Baudenkmal wird zu moderner Büroimmobilie

Ehret+Klein hat das ehemalige Kesselhaus im Münchener Stadtteil Schwabing-West erworben und plant ein modernes Großraum- und Loft-Bürogebäude.

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Das ehemalige Kesselhaus in München-Schwabing. (Bild: Volker Kreidler)

Die Liegenschaft hat eine Größe von 3.150 Quadratmetern. Auf dem Grundstück befindet sich ein denkmalgeschütztes Gebäude, das sogenannte Kesselhaus. Es wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet und diente dem Schwabinger Krankenhaus als Versorgungseinrichtung für Strom, Wasser und Heizenergie. Die Funktion als Fernwärmeversorger wurde vor mehreren Jahren eingestellt. Seitdem steht das Gebäude leer.

Im Rahmen einer Projektentwicklung soll das Objekt belebt und neu genutzt werden. Bei der Realisierung führt Ehret+Klein die bereits bestehende Planung vom Münchner Architekturbüro Hild und K fort, die einen denkmalgerechten Umbau und eine Sanierung vorsehen. Tischartige Tragstrukturen ermöglichen das Anbringen neuer Geschossdecken und somit die Umnutzung des ehemaligem Fernwärmeversorgers als modernes Großraum- und Loft-Bürogebäude. Zusätzlich wird das Objekt mit zwei Anbauten versehen, die zusätzliche Bürofläche und die Einrichtung einer gastronomisch genutzten Fläche ermöglichen. Für die momentan geplanten 3.860 Quadratmeter BGF soll im Sommer 2021 ein Bauantrag eingereicht werden.

Neben Büroräumen sind flexible und differenziert ausgestattete Büroeinheiten vorgesehen. Besprechungsräume, Teeküchen und sanitäre Einrichtungen sollen in einer offenen Struktur den Nutzern zur Verfügung stehen. Eine neu errichtete Tiefgarage soll zusätzliche Parkmöglichkeiten schaffen.

Mit der Entkernung soll Anfang dieses Jahres begonnen werden. Der Bauantrag wird in den kommenden Monaten vorbereitet. Nach derzeitigem Planungsstand könnte die Fertigstellung Ende 2023 und die schlüsselfertige Übergabe der Mieteinheiten im Frühjahr 2024 erfolgen.

19.01.2021