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Moses Mendelssohn Stiftung plant Wohnquartier in Wolfenbüttel

Auf dem Gelände der historischen Samsonschule entsteht ein neues Wohnquartier mit 70 Wohnungen und 150 Studentenapartments.

Die historische, vor fast 250 Jahren gegründete Samsonschule (Bild: Nord Project)
Die historische, vor fast 250 Jahren gegründete Samsonschule (Bild: Nord Project)

Die historische Samsonschule in Wolfenbüttel wird bis Ende 2023 saniert. Rund 150 geförderte Apartments für Studenten entstehen in dem denkmalgeschützten Gebäude. Auf der benachbarten bisherigen Parkplatzfläche werden vier Mehrfamilienhäuser mit rund 70 Wohnungen gebaut. Initiatorin des Projektes im Norden Wolfenbüttels ist die gemeinnützige Moses Mendelssohn Stiftung, die sich der Pflege des deutsch-jüdischen Kulturerbes verschrieben hat. Als Investor fungiert eine Tochtergesellschaft der Stiftung. Umgesetzt wird das Bauvorhaben am Neuen Weg in unmittelbarer Nähe des Städtischen Klinikums in den kommenden Jahren von Nord Project aus Hamburg, einem langjährigen Kooperationsunternehmen der Stiftung.

Der Ausschuss für Bau, Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Wolfenbüttel hat dem Aufstellungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan bereits zugestimmt. Am 2. März 2020 steht dann noch die Entscheidung des Verwaltungsausschusses an. So können die Moses Mendelssohn Stiftung und die Projektentwickler mit den Detailplanungen für die Grundstücke beginnen.

19.02.2020