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LEG erwartet mehr Gewinn

Die LEG Immobilien AG setzt ihre positive Geschäftsentwicklung fort und hebt ihre Gewinnprognose an.

Die LEG Immobilien AG konnte im ersten Halbjahr 2017 ihr Ergebnis steigern. Effekte zeigen sich aus einem deutlichen Umsatzwachstum, einer weiteren planmäßigen Ausweitung der operativen Marge und leicht gesunkenen Finanzierungskosten. Die positive Entwicklung der Mietmärkte spiegelt sich in einem starken Wertzuwachs des Immobilienportfolios wider. Auch für die Zukunft sieht die LEG in der bevölkerungsreichen und wirtschaftsstarken Region NRW klare Wachstumschancen.

Die Funds From Operations (FFO I) als wesentliche finanzielle Kennzahl des Unternehmens konnten im Jahresvergleich um 8,1 Prozent auf 148,8 Millionen Euro gesteigert werden. Wesentliche Treiber für diese Entwicklung waren die um insgesamt 5,7 Prozent gestiegenen Nettokaltmieten, eine erfolgreiche Ausweitung der operativen Margen sowie ein leichter Rückgang der zahlungswirksamen Zinsaufwendungen.

Die Ist-Miete auf vergleichbarer Fläche konnte im Berichtszeitraum um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf durchschnittlich 5,40 Euro pro Quadratmeter zulegen. Der Leerstand liegt auf vergleichbarer Fläche mit 3,4 Prozent unverändert auf einem niedrigen Niveau.

Akquisition von rund 2.100 Wohneinheiten in wachstumsstarken Kernmärkten
Im laufenden Geschäftsjahr hat die LEG bislang rund 2.100 Wohneinheiten in wachstumsstarken Kernmärkten akquiriert. Die Standorte verteilen sich im Wesentlichen auf die Wirtschaftsmetropole Düsseldorf und auf die angrenzende Stadt Neuss. Gegenwärtig befindet sich LEG in Verhandlungen für den Ankauf weiterer kleinerer und auch mittelgroßer Portfolios.

Die Nettoverschuldung in Relation zum Immobilienvermögen (Loan to Value/LTV) lag zum Halbjahr 2017, auch unter Berücksichtigung von Effekten aus jüngsten Ankäufen, bei 45,3 Prozent.

Erhöhung der Gewinnprognose infolge der positiven erwarteten Effekte aus Ankäufen
Die Geschäftsentwicklung der LEG verläuft insgesamt planmäßig positiv. Zusätzlich wirkt sich der Ankauf der rund 2.100 Wohneinheiten bereits teilweise auf das Ergebnis von 2017 und schließlich in vollem Umfang auf das erwartete Ergebnis für 2018 aus. So wird die Prognose für den FFO I 2017 moderat auf 290 bis 295 Millionen Euro (vorher 288 bis 293 Millionen Euro) und für 2018 auf von 315 bis 323 Millionen Euro (vorher 310 bis 316 Millionen Euro) angehoben. Bei einem erfolgreichen Abschluss von zusätzlichen Akquisitionen kann mit einer weiteren Anhebung der FFO I-Ziele gerechnet werden.

10.08.2017