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Köln bekommt digitales Bürogebäude für Start-up Szene

Mit dem Projekt „The Ship“ entsteht neben der Alten Wagenfabrik in Köln ein zukunftsweisender Neubau und eine der digitalsten Bürogebäude des Landes. Bauherr ist ein junges Kölner Unternehmen, das im Gebäude voll auf Digitalisierung setzt.

„The Ship“ soll die lokale Gründerszene stärken und den Standort Köln weiter als Start-up Hub etablieren (Foto: Drees & Sommer)
„The Ship“ soll die lokale Gründerszene stärken und den Standort Köln weiter als Start-up Hub etablieren (Foto: Drees & Sommer)

In Köln-Ehrenfeld haben die Bauarbeiten für ein Bürogebäude begonnen, das in Sachen Digitalisierung in Deutschland Maßstäbe setzt. „The Ship“ soll dabei New Work-Prinzipien umsetzen und eine neue, kollaborative Plattform für Unternehmertum in Köln schaffen. In dem sechs- und siebengeschossigen Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von circa 13.000 Quadratmetern werden rund 500 Arbeitsplätze enstehen.

Neben Start-Ups, die „The Ship“ als feste Mieter mit Leben erfüllen sollen, ist ein Co-Working Space geplant. Den will der Bauherr, die Kölner Fond of GmbH selbst betreiben. Das Unternehmen zieht außerdem selbst mit seinen über 200 Mitarbeitern in die Immobilie ein. Zu den Besonderheiten gehört etwa eine inhous Gebäudenavigation, intelligente Raumbelegung oder auch die die Freigabe der Parkplätze für die umliegenden Anwohner außerhalb der Arbeitszeiten.

Neben den Büroflächen wird das Gebäude ein Fitnessstudio, ein Restaurant sowie eine Betriebs-Kita enthalten. Ein Dachgarten wird zusätzlichen Raum für Ideenaustausch bieten. Die Fertigstellung ist für Ende 2019 geplant. „Zusammen mit der angrenzenden Alten Wagenfabrik, die bereits als Innovationsstandort bekannt ist, soll mit `The Ship‘ das neue Gesicht der Kölner Start-Up Szene entstehen. Wir sind in Köln mit unserer Story gestartet und möchten dem Standort nun etwas zurückgeben", erklärt Bauherr Oliver Steinki.

Drees & Sommer ist bei dem Projekt als Experte für digitale Gebäudekonzepte, innovative Arbeitswelten und nachhaltiges Bauen mit an Bord. Frank Kamping, Associate Partner der Drees & Sommer SE: „Wir übernehmen die Rolle des Generalfachplaners, was das ganzheitliche Engineering angeht. Hierzu gehören Leistungen in den Bereichen Gebäudetechnik, Energiekonzept, Fassadentechnik, Bauphysik sowie Green-Building-Beratung. Zudem unterstützen wir bei einem ganzheitlichen Digitalisierungskonzept und mit Leistungen des Workplace Consultings.“

Innovatives Arbeitsumfeld in smarten Gebäude mit hoher IT-Sicherheit
Wie digitale Strukturen im Gebäude sinnvoll aufgebaut werden, damit setzen sich die Drees & Sommer-Digitalisierungsexperten auseinander. Dazu gehört ein geeignetes Sensoren- und Tracking-System zu planen, das mit einem selbstlernenden Brain, einer Art Gehirn des Gebäudes, verknüpft ist und es steuert.

Unerlässlich ist dabei natürlich auch, eine hohe IT-Sicherheit sicherzustellen. Durch mehr als 2.500 Sensoren, 156 Zugangskontrollpunkte und 146 Beacons, kleine Sender oder Empfänger basierend auf dem Bluetooth-Prinzip, wird das zukunftsweisende Gebäude mit digitaler Intelligenz ausgestattet. Während die Sensoren in Betondecken und Lampen „Tracking of Everything“, also Belegungsinformationen für Desksharing und Co-Working ermöglichen, geben Zugangskontrollpunkte und Beacons aufgenommene Informationen an Besucher weiter. Das Gebäude erfüllt außerdem sehr hohe energetische Standards und wird nach DGNB-Gold zertifiziert.

01.03.2018

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