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Kiwi als Innovationsführer 2018 ausgezeichnet

Zum 25. Mal kürt der Wettbewerb Top 100 die innovativsten Firmen des deutschen Mittelstands.

Vor gerade einmal sechs Jahren gründete die Wirtschaftsingenieurin Claudia Nagel gemeinsam mit zwei Mitstreitern die Kiwi.ki GmbH. Mittlerweile beschäftigt das Proptech aus Berlin bereits 53 Mitarbeiter und bedient über 500 Business-Kunden. Grundlage dieses Wachstums ist ein digitales Schließsystem, das den klassischen Schlüssel ersetzt. Per Transponder oder App lassen sich Türen elektronisch entriegeln. Das Zutrittsrecht ist per Online Portal steuerbar und kann vom Rechteinhaber auf Dienstleister wie Reinigungsdienste, Müllabfuhr und Handwerker ausgeweitet werden. Damit verbessert Kiwi das Schlüsselmanagement für Dienstleister und vor allem für die Wohnungswirtschaft. Bereits mehr als 60.000 Wohneinheiten sind bereits an die Kiwi Infrastruktur angeschlossen. Jeden Monat kommen rund 2.500 weitere hinzu.

Zum Innovationsführer macht Kiwi laut Jury, über das innovative Produkt hinaus, vor allem die kreative Marketingarbeit: Einfallsreiche Vertriebsaktionen sorgten von Beginn an für Rückenwind. Zudem knüpfte man systematisch Kontakte zu Dienstleistern und der Wohnungswirtschaft. So wurden schnell Kunden und Partner gewonnen, darunter Allianz, Telekom, Schindler Deutschland und Aareon. Man wolle, formuliert Ideengeberin und Geschäftsführerin Claudia Nagel, das ehrgeizige Ziel, „ein Unternehmen aufbauen, das auf internationalem Terrain erfolgreich ist“.

Auch CEO Karsten Nölling hat große Pläne mit Kiwi. „Wir verstehen uns als Plattform für Dienstleistungen, die Zutritt zu Haus und Wohnung ermöglichen“, erläutert er. „Über unsere API-Schnittstelle integrieren Partner wie Aareon, Schindler und Allthings schon heute die Türöffnung mit Kiwi in ihre Anwendungen.“ Auch hardwareseitig arbeitet das Top-Unternehmen an weiteren innovativen Entwicklungen. Jüngstes Beispiel: Ein Schlüsseltresor, der sich via App öffnen und verschließen lässt. „Das ist vor allem praktisch für Handwerker, die in einem Wohnhaus Routinearbeiten verrichten müssen und dazu Zugang zu Kellern oder Technikräumen benötigen“, berichtet Nölling. Der nächste große Clou ist die Smart Door, die Kiwi Anfang nächsten Jahres gemeinsam mit einem großen Türenhersteller auf den Markt bringen wird.

03.07.2018

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