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Kategorie Projektentwicklung Neubau 2019

In Zeiten heiß gelaufener Wohnungsmärkte und Mangel an bezahlbarem Wohnraum in den Städten, hat der GdW mit einer Initiative für Serielles Bauen ein politisches Zeichen gesetzt.

Die Initiative für serielles Bauen bescherte dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen den immobilienmanager-Award in der Kategorie Projektentwicklung Neubau  (Foto: Axel Schulten/immobilienmanager.de)
Die Initiative für serielles Bauen bescherte dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen den immobilienmanager-Award in der Kategorie Projektentwicklung Neubau (Foto: Axel Schulten/immobilienmanager.de)

Mit dem wettbewerblichen Vergabeverfahren zum Seriellen Bauen hat der GdW ein politisches Zeichen gesetzt: Kostengünstiges Bauen mittels serieller und vorgefertigter Bauweisen ist zukunftsweisend. Der Verband hat über ein europaweites Vergabeverfahren industrielle Wohnungsbau-Lösungen zusammengetragen, die insbesondere von öffentlichen Wohnungsunternehmen wie aus dem Katalog bestellt werden können. Ziel war es schnell, kostengünstig und innovativ dringend benötigten Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Die Initiative des Verbandes schafft Preissicherheit und ist vor allen Dingen für kleinere Unternehmen eine große Arbeitserleichterung.

Europaweit einmalig umfasst der Katalog neun Konzepte, deren Preise dank der getroffenen Rahmenvereinbarungen fünf Jahre stabil bleiben. Für die Wohnungsunternehmen besteht so eine bislang nicht bekannte Kalkulationssicherheit. Der mittlere Preis liegt für die Kostengruppen 300, 400 und 700 bei 2.370 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und somit unterhalb des 2016 von der ARGE Kiel ermittelten Preisniveaus. Ein erstes Projekt mit 193 Sozialwohnungen an mehreren Standorten hat die Kommunale Wohnungsbau Gesellschaft Rheingau-Taunus umgesetzt.

21.02.2019