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Kategorie Kopf des Jahres 2021

In diesem Jahr geht der Preis an einen mit Mitte 40 noch sehr jungen Mann, der für sein Alter auf eine ganz beachtliche Karriere schauen kann: Jan-Hendrik Goldbeck.

Jan-Hendrik Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter der Goldbeck GmbH, ist Wirtschaftsingenieur und hat schon früh zusammen mit seinem Bruder die Verantwortung für das väterliche Unternehmen übernommen. Heute ist er das Gesicht des international tätigen Baukonzerns, der mehr als 40 Niederlassungen in Deutschland und dem europäischen Ausland sowie etliche Werke und Systemzentren unterhält. Zuletzt erwirtschaftete er mit mehr als 7.800 Mitarbeitern an 74 Standorten in Europa eine Gesamtleistung von rund 3,5 Milliarden Euro und schaut auf einen enormen Wachstumskurs zurück.

Sein Unternehmen baut in ganz Europa zukunftsweisende Gewerbeimmobilien und steht wie kein anderes für Technologieführerschaft. Es leistet Pionierarbeit bei der Weiterentwicklung digitaler Tools in der Baubranche und legt damit das Fundament für weitere Wachstumssprünge in der Zukunft. Beispielhaft ist ein eigener kleiner Campus, eine Art Forschungslabor, im Silicon Valley. Hier werden Trends ausgekundschaftet und erste Anwendungen erprobt. Besonderes Aufsehen brachte in diesem Jahr noch ein anderes Projekt: Goldbeck errichtet die europäische Tesla-Vorzeigefabrik von Elon Musk in Brandenburg.

Jan-Hendrik Goldbeck ist ein echter Innovator, der Produkte, Prozesse und die Nachhaltigkeit im eigenen Unternehmen wie in der gesamten Branche voranbringt. Er sieht die Immobilie ganzheitlich – vom ersten Gedanken über den Bau, den Betrieb bis hin zum Recyclen der Baustoffe. Die gesamte Wertschöpfungskette und den Lebenszyklus hat er im Blick. Das ist beispielhaft und vielen Unternehmen unserer Branche weit voraus.

Beispielhaft ist auch die Wertebasis seines Familienunternehmens: Menschlichkeit, Verantwortung und Leistungsbereitschaft. Mitarbeitern zu vertrauen, früh Verantwortung zu übergeben und gut auszubilden, ist Jan-Hendrik Goldbeck immens wichtig. Hervorzuheben ist auch das Engagement im Bildungsbereich durch Patenschaften, Studienfonds, Stiftungsprofessuren sowie eine eigene Unternehmensstiftung.

Bei alldem ist unser „Kopf des Jahres“ das, was man Ostwestfalen vor allem nachsagt: Er ist bodenständig und im positiven Sinne „ganz normal und unprätentiös“. Humorvoll, offen und mit einer klaren Meinung.

20.04.2021