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Investoren setzen auf Logistik-Immobilien

Im ersten Quartal 2021 wurde ein sehr hohes Transaktionsvolumen auf dem deutschen Logistik-Investmentmarkt verzeichnet.

Logistiktore
Investoren schätzen Logistik-Immobilien. (Bild: Hannes Egler/Unsplash)

Die Nachfrage nach Logistik-Investments ist ungebrochen hoch, was sich in einem Transaktionsvolumen von 2,04 Milliarden Euro im ersten Quartal widerspiegelt. Damit liegt das Ergebnis zwar zwölf Prozent unter dem Rekordvolumen des Vorjahres, es erreicht aber den drittbesten jemals verzeichneten Wert und übertrifft den zehnjährigen Durchschnitt um 51 Prozent.Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Mit 1,45 Milliarden Euro legen Einzeldeals gegenüber dem Vorjahr noch einmal zu und stellen erneut eine neue Bestmarke zum Jahresauftakt auf. Dabei wurden wesentlich mehr Transaktionen abgeschlossen als im Vorjahr, was unterstreicht, wie lebhaft der Markt trotz anhaltender Corona-Pandemie ist. Portfoliotransaktionen steuern mit einem Anteil von knapp 29 Prozent weitere 600 Millionen Euro zum Gesamtresultat bei. Dies ist deutlich weniger als im Vorjahreszeitraum, entspricht aber in etwa dem langjährigen Durchschnitt“, sagt Christopher Raabe, Geschäftsführer und Head of Logistics & Industrial der BNP Paribas Real Estate GmbH.

München stark - Berlin, Hamburg und Frankfurt schwach

Trotz des insgesamt hohen Ergebnisses wurden an den großen Investmentstandorten bisher noch vergleichsweise geringe Volumina umgesetzt. Verantwortlich hierfür ist aber einzig und allein ein zu geringes Angebot; ansonsten wären die Transaktionsvolumina deutlich höher ausgefallen. Während zum Jahresauftakt des Vorjahres bereits drei Standorte im dreistelligen Millionenbereich lagen, setzt sich aktuell München mit 55 Millionen Euro (+20 Prozent) an die Spitze. Daneben kann lediglich Köln mit einem Ergebnis von 35 Millionen Euro gegenüber dem schwachen Vorjahresquartal zulegen, alle übrigen Märkte verzeichnen Rückgänge. Berlin landet bei 47 Millionen Euro (-70 Prozent), Hamburg bei 26 Millionen Euro (-85 Prozent) und Frankfurt am Main bei 13 Millionen Euro (-94 Prozent).

08.04.2021