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Ingolstadt: Neues vom "INquartier"

Die Gerchgroup vermeldet einen Meilenstein beim Projekt Inquartier in Ingolstadt: Der Stadtrat hat in seiner Sitzung Ende März mit großer Mehrheit den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst.

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Visualisierung der Quartiersentwicklung. (Bild: ksg kister scheithauer gross)

Die Gerchgroup hatte die ehemaligen Rieter- und Bäumler-Areale Ende 2018 erworben und strebt ein Quartier mit vielfältigen Nutzungen und einem Fokus auf Wohnungsbau an. Dieser soll unter Erhalt des alten Kinos sowie der denkmalgeschützten Sheddachhalle und des Wasserturms mit Büro- und Einzelhandelsflächen, sozialer Infrastruktur, wie zum Beispiel einer Gemeinbedarfsfläche und einer Kita ergänzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einem modernen Mobilitäts- und Energiekonzept.

Dem Aufstellungsbeschluss vorausgegangen war ein städtebaulicher Planungswettbewerb, der im vergangenen Jahr für die Neuordnung des Areals durchgeführt wurde. Verschiedene nationale und internationale Architekturbüros nahmen an dem zweistufigen Verfahren teil. Im Juni 2020 wurde der Entwurf des Kölner Architekturbüros Kister Scheithauer Gross einstimmig von der Jury zum Sieger gekürt.

Auf Basis dieses Entwurfs wird nun das Bebauungsplanverfahren für den neuen Stadtteil im Nordosten von Ingolstadt durchgeführt. Wie bereits im Wettbewerbsverfahren sollen die Bürger und Bürgerinnen von Ingolstadt auch im Bebauungsplanverfahren durch eine transparente Öffentlichkeitsbeteiligung am Verfahren beteiligt werden.

Alexander Pauls, Vorstand Development der Gerchgroup, betont, dass der Düsseldorfer Projektentwickler „in den letzten neun Monaten den Wettbewerbsentwurf erheblich weiterentwickeln und mit Gutachten ergänzen konnte. Somit liegt dem Aufstellungsbeschluss bereits heute ein sehr ausführlicher Rahmenplan zugrunde, der eine solide Basis für das weitere Verfahren darstellt. Bei der guten und kooperativen Zusammenarbeit mit der Stadt Ingolstadt gehen wir davon aus, bereits in den nächsten Monaten die nächsten wichtigen Meilensteine im Projekt erreichen zu können.“

01.04.2021