zurück

Immobilienunternehmen vereinbaren gemeinsame Digitalstrategie

Acht Asset-Management- und Immobilienunternehmen wollen unternehmensübergreifende statt individueller Lösungen durchsetzen.

Die Vorstände und Geschäftsführer von acht führenden Asset-Management- und Immobilienunternehmen haben sich gemeinsam mit dem Berliner Proptech Architrave auf eine gemeinsame, offene Digitalstrategie geeinigt. Im Rahmen des erstmalig durchgeführten „Real Estate Data Summit“ (REDS) verständigten die Teilnehmer sich darauf, unternehmensübergreifende statt individuelle Lösungen für eine erfolgreiche Digitalisierung durchzusetzen. Zu den Mitgliedern des im REDS zusammengeschlossenen Netzwerks zählen Commerz Real, Credit Suisse, Deka Immobilien, DWS, ECE, Patrizia Immobilien AG, Union Investment, Architrave und Beos.

Als ersten Schritt vereinbarten die Teilnehmer die Ausarbeitung und Definition eines verbindlichen Katalogs von Dokumentenklassen. Ziel ist es, mittels offener Standards in der Klassifizierung den Datenaustausch für die gesamte Branche, etwa im Falle von Transaktionen, zu erleichtern. In den kommenden Monaten werden dazu innerhalb des Netzwerks die Details erarbeitet. Nach dieser Phase ist es das Ziel, möglichst viele Akteure der deutschen Immobilienwirtschaft für diesen Datenstandard zu gewinnen.

Darüber hinaus identifizierten die REDS-Mitglieder weitere Anwendungsfälle für gemeinsame Datenstrukturen. Dazu zählt beispielsweise die Informationsübergabe bei Angeboten für den Kauf eines Assets. Hier werden die teilnehmenden Unternehmen mit Maklerhäusern in den Dialog treten, um diesen Angeboten in Zukunft sämtliche relevanten Informationen in maschinenlesbarer Form beizufügen.

Mit den beschlossenen Maßnahmen arbeitet der REDS darauf hin, den Aufwand für Transaktionen mittelfristig auf ein Minimum zu reduzieren und durch eine gemeinsame Datenplattform Objekttransparenz für einen besseren Informationszugang zu schaffen.

05.07.2018